Bild: Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow  


Tickets ab 29,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Stiftung Klavier-Festival Ruhr , Brunnenstraße 8, 45128 Essen, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Veranstaltungsinfos

Programm:


Franz Liszt
Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Johann Sebastian Bach

Nikolai Medtner
Sonate in f-Moll, Op. 5

Frédéric Chopin
Prélude in cis-Moll, Op. 45

Alexander Scriabin
Sonate Nr. 10, Op. 70

Ludwig van Beethoven
Sonate Nr. 32 in c-Moll, Op. 111


Alexandre Kantorow öffnet eine Tür, schaut hindurch – und lässt uns mit ihm sehen. Er weist auf Feinheiten hin, die uns ohne ihn entgangen wären. Chopins Prélude flüstert leise, Beethovens letzte Sonate entfaltet ihre majestätische Kraft. Liszt, Scriabin und Medtner funkeln mit überraschenden Momenten. Man folgt jedem Atemzug, jeder Wendung – gespannt, berührt und fasziniert.

Kantorow, geboren 1997 in Frankreich, gilt als einer der aufregendsten Pianisten seiner Generation. Spätestens seit seinem Sieg beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2019 ist er ein Fixpunkt der internationalen Szene – gefeiert für seine Mischung aus technischer Brillanz und poetischer Tiefe. „Ich möchte nicht nur spielen, ich möchte die Musik zum Leben erwecken“, sagt er. Dieses Credo spürt man nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in ikonischen Momenten wie bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, als er im Regen auf der Seine spielte – ein Bild, das seine kompromisslose Hingabe zur Musik eindrucksvoll verkörpert.

Das Programm beginnt mit Franz Liszts Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Johann Sebastian Bach, einem Werk von spiritueller Intensität, das Trauer in triumphale Kraft verwandelt. Danach folgt Nikolai Medtners Sonate in f-Moll, Op. 5, ein selten gespieltes Meisterwerk voller harmonischer Raffinesse und erzählerischer Tiefe.

Im zweiten Teil erklingt Chopins Prélude in cis-Moll, Op. 45, ein poetischer Atemzug, bevor Scriabins Sonate Nr. 10, Op. 70 mit ihrer schwebenden Klangwelt und mystischen Aura den Raum erfüllt. Den krönenden Abschluss bildet Beethovens Sonate Nr. 32 in c-Moll, Op. 111 – ein Werk, das die Grenzen der Klavierkunst sprengt und in seinem letzten Satz eine Vision von zeitloser Transzendenz entfaltet.

Wir können uns darauf freuen zu erleben, welche Türen Alexandre Kantorow im Anneliese Brost Musikforum Ruhr öffnet.



Mitwirkende:

Alexandre Kantorow, Klavier



Foto Alexandre Kantorow: © Sasha Gusov

Ort der Veranstaltung

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr ist der Ende 2016 eröffnete Ort des kulturellen Austauschs im Bochumer Stadtzentrum. Es soll als neues „Wohnzimmer“ für alle Bürger dienen und dabei Heimatspielstätte für die Bochumer Symphoniker wie auch für die breit aufgestellte Musikschule sein.

Das Musikzentrum wurde von zwei Stuttgarter Architekten, Martin Bez und Thorsten Kock entworfen. Die Besonderheit des Gebäudes ist, dass die ehemalige Kirche St Marien in den Bau integriert wurde. Sie wurde ausgebaut und dient jetzt als helles und freundliches Foyer. Von dort aus besteht Zugang zum Konzertsaal für fast 1000 Besucher und zum „Multifunktionssaal“. Dieser wird vor allem als Probenort für das Jugendsinfonieorchester und die mehr als 80 Ensembles der Städtischen Musikschule genutzt. Die Säle zeichnen sich durch eine überragende Akustik aus, die selbst von unbesetzten Sitzplätzen nicht beeinträchtigt wird.

Der Stadt Bochum und allen am Bau Beteiligten ist es gelungen, einen wertvollen kulturellen Treffpunkt zu schaffen. Vom Hauptbahnhof, an dem es auch Autoparkplätze gibt, ist das Musikforum in weniger als zehn Minuten zu Fuß zu erreichen, noch näher liegt die Stadtbahn-Haltestelle „Engelbert-Brunnen/ Bermudadreieck“
Anneliese Brost Musikforum Ruhr
Marienplatz 1
44787 Bochum
Anneliese Brost Musikforum Ruhr