ALEXANDRA STANIĆ - "Ausländergöre" Buchpremiere
Veranstalter:
Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH , Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und Ćevapčići, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stanić ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen.
„Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist.“ Alex Stanić ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert.
Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, Švabica, Männerhasserin, Kampflesbe – In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stanić zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden.
Stanić ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.
Alexandra Stanić ist Journalistin und Expertin in feministischen und digitalen Diskursen. In den Soziale Medien sowie in Vorträgen und auf Panels spricht sie über soziale Gerechtigkeit, Sexualität und Hass im Netz. Alexandra Stanić war Chefreporterin beim Wiener Stadtmagazin BIBER und bei VICE Österreich. Sie lebt in Wien.
„Ausländergöre“, 224 Seiten, erscheint am 11.11.2026 im Goldmann Verlag
„Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist.“ Alex Stanić ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert.
Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, Švabica, Männerhasserin, Kampflesbe – In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stanić zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden.
Stanić ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.
Alexandra Stanić ist Journalistin und Expertin in feministischen und digitalen Diskursen. In den Soziale Medien sowie in Vorträgen und auf Panels spricht sie über soziale Gerechtigkeit, Sexualität und Hass im Netz. Alexandra Stanić war Chefreporterin beim Wiener Stadtmagazin BIBER und bei VICE Österreich. Sie lebt in Wien.
„Ausländergöre“, 224 Seiten, erscheint am 11.11.2026 im Goldmann Verlag
Ort der Veranstaltung
Der rote Samtvorhang im historischen Ballsaal in Neukölln öffnet sich für Theater, Konzerte, Poetry Slam, Urban Dance, politische Debatten und vieles mehr. Der Heimathafen fängt das Hier und Jetzt ein und wird zu einem Ort des Austauschs, der Begegnung und der Vielfalt und ist aus Neukölln längst nicht mehr wegzudenken.
Die Geschichte des Saalbaus in der Karl-Marx-Straße reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als Neukölln noch Rixdorf hieß und eine eigenständige Stadt war. Im viergeschossigen Vorderhaus mit Seitenflügel ist seit 2009 der Heimathafen aktiv. Doch der traditionsreiche Festsaal steht selbstverständlich auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung. Über die Jahrzehnte hinweg bot der Saal Raum für die unterschiedlichsten Events – von Varieté-Theater bis Boxkampf – und schafft für jede Veranstaltung die passende Atmosphäre. Der unbestuhlte Festsaal fasst bis zu 800 Gäste, während das Studio mit Platz für 69 Personen etwas kleiner, aber ebenso vielseitig ist.
Der Saalbau Neukölln verbindet auf einzigartige Weise historischen Charme mit moderner Veranstaltungstechnik. Lassen Sie sich die Events hier auf keinen Fall entgehen und genießen Sie das besondere Ambiente, kombiniert mit einem ausgewählten Programm!
Die Geschichte des Saalbaus in der Karl-Marx-Straße reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als Neukölln noch Rixdorf hieß und eine eigenständige Stadt war. Im viergeschossigen Vorderhaus mit Seitenflügel ist seit 2009 der Heimathafen aktiv. Doch der traditionsreiche Festsaal steht selbstverständlich auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung. Über die Jahrzehnte hinweg bot der Saal Raum für die unterschiedlichsten Events – von Varieté-Theater bis Boxkampf – und schafft für jede Veranstaltung die passende Atmosphäre. Der unbestuhlte Festsaal fasst bis zu 800 Gäste, während das Studio mit Platz für 69 Personen etwas kleiner, aber ebenso vielseitig ist.
Der Saalbau Neukölln verbindet auf einzigartige Weise historischen Charme mit moderner Veranstaltungstechnik. Lassen Sie sich die Events hier auf keinen Fall entgehen und genießen Sie das besondere Ambiente, kombiniert mit einem ausgewählten Programm!