Bild: ABGESAGT: Summerwinds Festival: Trio Neo: Von Feen und Festen
Abgesagt
Bisheriges Datum:

ABGESAGT: Summerwinds Festival: Trio Neo: Von Feen und Festen

Nemorino Scheliga, Theo Plath, Aris Alexander Blettenberg  

Alte Amtmannei
Josef-Möhlen-Platz 1
48301 Nottuln
Veranstalter: GWK e.V. , Fürstenbergstraße 14, 48147 Münster, Deutschland

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Die Veranstaltung muss leider hitzebedingt abgesagt werden, Ticketinhaber:innen werden benachrichtigt.

Veranstaltungsinfos

+++ Das Konzert ist abgesagt, weil wegen der zu erwartenden Hitze die gute Durchführung leider infragesteht. Die GWK und die Gemeinde Nottuln befürchten aufgrund der Wetterprognose, dass sich die Alte Amtmannei, in der das Trio spielen sollte, in den kommenden Tagen gefährlich aufheizen wird. Die schon erworbenen Tickets können gegen Erstattung des Eintrittspreises dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Bei Problemfällen hilft die GWK weiter unter Tel: 0251 591-3041 oder gwk@lwl.org. +++

Nemorino Scheliga, Klarinette
Theo Plath, Fagott
Aris Alexander Blettenberg, Klavier

Drei Freunde – ein Fest! Musiker durch und durch, haben sich Nemorino Scheliga, Theo Plath und Aris Alexander Blettenberg ihre Lieblingstrios auf den Leib geschrieben. In ihrem Programm „Von Feen und Festen“ feiern sie die Freundschaft und den Zauber des Märchens.

In der Romantik war das Märchen mehr als eine Geschichte, die mit „wunderbaren Dingen und Begebenheiten“ (Novalis) faszinierte. Denn es verkörperte das Prinzip der Poesie. Es war das Modell für Fantasie und künstlerische Freiheit, psychologische Tiefe, symbolische Verdichtung, das Muster für das Ineinander von greifbarer Realität und dem Unsichtbaren, das rational nicht fassbar ist: dem Unbewussten und dem Traum, der Transzendenz, Übernatürlichem. Auch Schumann war von dieser Ästhetik durchdrungen. Wer seine „Märchenerzählungen“ hört, kann sich seinen Stimmungen und Gefühlen hingeben oder sich „wunderbare“ Geschichten dazu vorstellen von Feen, polternden Riesen, innig Liebenden, Rittern …

Angeregt durch Schumann schrieb Bruch die „Acht Stücke“, liedhaft-klangpoetische Charakterszenen, in denen Klarinette und Fagott oft dunkel verschmelzen. Sind diese spätromantisch, so stehen Nadia Boulangers „Drei Stücke“ dem Impressionismus nah: eine ergreifend-simple Melodie über zarter Klavierbegleitung, ein kontrapunktischer Kanon, ein rasantes Scherzo.

Eher handfest festlich geht’s mit Mendelssohn Bartholdy und Beethoven zu. „Bevor ich an die Arbeit gehe, will ich etwas essen“: Das Thema dieses Schlagers aus Joseph Weigels populärer Oper „Der Korsar“ hat Beethoven im Schlusssatz seines „Gassenhauer-Trios“ lustvoll nobilitiert. Aufs Essen war auch Felix Mendelssohn scharf, als er für einen Koch-Komponier-Deal sein ausgelassen-fröhliches „Konzertstück Nr. 1“ – mit dem Untertitel „Die Schlacht bei Prag: Ein großes Duett für Dampfnudel oder Rahmstrudel“ – schrieb. Während die Klarinettisten Heinrich Joseph und Carl Baermann für ihn kochten, komponierte er dieses Bravourstück für sie. Konzert und lecker Essen: ein echtes Fest der Freu(n)de.

Von Feen und Festen
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847): Konzertstück Nr. 1, op. 113
Max Bruch (1838–1920): Aus: Acht Stücke, op. 83
Robert Schumann (1810–1856): Märchenerzählungen, op. 132
Nadia Boulanger (1887–1979): Trois pièces
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzertstück Nr. 2, op. 114
Ludwig van Beethoven (1770–1827): Trio B-Dur, op. 11 „Gassenhauer“-Trio

Ort der Veranstaltung

Alte Amtmannei
Josef-Möhlen-Platz 1
48301 Nottuln
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