A Good Man is Hard to Find
BULLYACHE  
Veranstalter:
Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
English version below
Tanz/Dance
Festsaal
Keine Sprachkenntnisse notwendig/No language skills required
Ca. 70 Min.
Eine popkulturelle Kollision von Arbeiter*innenklasse und queerem Ausdruck: Das Duo BULLYACHE nutzt Vokabular aus Zirkus, Ballett, Akrobatik, Pop und TikTok für eine äußerst eigenwillige Variante zeitgenössischen Tanztheaters. „Wir sind Pina Bausch, verkleidet als Dua Lipa, und führen Alben als Theaterstücke auf“, sagen Courtney Deyn und Jacob Samuel über sich selbst.
Ihre neuste Arbeit A Good Man is Hard to Find feierte Premiere auf der Biennale in Venedig und ist inspiriert von der Finanzkrise 2008 und der Zeremonie Cremation of Care – einem jährlichen Ritual des privaten Clubs Bohemian Grove, bei dem Angehörige der globalen Elite symbolisch ihr Gewissen beerdigen. Die präzise Choreografie beschäftigt sich mit der absurden Welt des Finanzkapitalismus, mit Managertum und seinen Machtspielen, Hierarchien, toxischer Männlichkeit, Demütigungen, Austeritäts- und Sündenbockmechanismen. In einem düster-abgefuckten Szenario entwickelt sich eine Office Party am Ende der Welt: Neue Songs des Duos werden mit Schostakowitschs Kammersinfonie in c-Moll verschnitten – und elitäre Banker agieren ihre emotionale Verwüstung ohne Rücksicht auf Verluste aus, um sie schließlich in einem dramatischen Opferritual münden zu lassen, das einer griechischen Tragödie angemessen wäre.
Co-Regie, Performance: Courtney Deyn
Co-Regie, Ton: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Licht: Bianca Peruzzi
Mentorin: Katie Mitchell
Bühnenbild: Tor Studio
Art Direction: Sinisia
Kostüme: La Maskarade
Eine Produktion von BULLYACHE. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
_______________
A pop-cultural collision of working-class and queer expression: the duo BULLYACHE uses vocabulary from circus, ballet, acrobatics, pop, and TikTok to create an exceptionally original and radical variation of contemporary dance theater. “We are Pina Bausch cosplaying as Dua Lipa performing albums as theater works,” say Courtney Deyn and Jacob Samuel about themselves.
Their latest work A Good Man is Hard to Find premiered at the Biennale di Venezia and is inspired by the 2008 financial crisis and the “Cremation of Care” ceremony—an annual ritual ceremony of the private club Bohemian Grove, where the global elite symbolically banish their guilt. The precise choreography deals with the absurd world of financial capitalism, management and its power games, hierarchies, toxic masculinity, humiliations, austerity and scapegoating mechanisms. In a dark and fucked-up scenario, an office party at the end of the world unfolds: New compositions by the duo are interwoven with Shostakovich’s Chamber Symphony in C minor—and elitist bankers act out their emotional devastation without regard for the consequences, ultimately culminating in a dramatic sacrificial ritual worthy of a Greek tragedy.
Co-direction, performance: Courtney Deyn
Co-direction, sound: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Lighting: Bianca Peruzzi
Mentor: Katie Mitchell
Set design: Tor Studio
Art direction: Sinisia
Costume: La Maskarade
A production by BULLYACHE. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Tanz/Dance
Festsaal
Keine Sprachkenntnisse notwendig/No language skills required
Ca. 70 Min.
Eine popkulturelle Kollision von Arbeiter*innenklasse und queerem Ausdruck: Das Duo BULLYACHE nutzt Vokabular aus Zirkus, Ballett, Akrobatik, Pop und TikTok für eine äußerst eigenwillige Variante zeitgenössischen Tanztheaters. „Wir sind Pina Bausch, verkleidet als Dua Lipa, und führen Alben als Theaterstücke auf“, sagen Courtney Deyn und Jacob Samuel über sich selbst.
Ihre neuste Arbeit A Good Man is Hard to Find feierte Premiere auf der Biennale in Venedig und ist inspiriert von der Finanzkrise 2008 und der Zeremonie Cremation of Care – einem jährlichen Ritual des privaten Clubs Bohemian Grove, bei dem Angehörige der globalen Elite symbolisch ihr Gewissen beerdigen. Die präzise Choreografie beschäftigt sich mit der absurden Welt des Finanzkapitalismus, mit Managertum und seinen Machtspielen, Hierarchien, toxischer Männlichkeit, Demütigungen, Austeritäts- und Sündenbockmechanismen. In einem düster-abgefuckten Szenario entwickelt sich eine Office Party am Ende der Welt: Neue Songs des Duos werden mit Schostakowitschs Kammersinfonie in c-Moll verschnitten – und elitäre Banker agieren ihre emotionale Verwüstung ohne Rücksicht auf Verluste aus, um sie schließlich in einem dramatischen Opferritual münden zu lassen, das einer griechischen Tragödie angemessen wäre.
Co-Regie, Performance: Courtney Deyn
Co-Regie, Ton: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Licht: Bianca Peruzzi
Mentorin: Katie Mitchell
Bühnenbild: Tor Studio
Art Direction: Sinisia
Kostüme: La Maskarade
Eine Produktion von BULLYACHE. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
_______________
A pop-cultural collision of working-class and queer expression: the duo BULLYACHE uses vocabulary from circus, ballet, acrobatics, pop, and TikTok to create an exceptionally original and radical variation of contemporary dance theater. “We are Pina Bausch cosplaying as Dua Lipa performing albums as theater works,” say Courtney Deyn and Jacob Samuel about themselves.
Their latest work A Good Man is Hard to Find premiered at the Biennale di Venezia and is inspired by the 2008 financial crisis and the “Cremation of Care” ceremony—an annual ritual ceremony of the private club Bohemian Grove, where the global elite symbolically banish their guilt. The precise choreography deals with the absurd world of financial capitalism, management and its power games, hierarchies, toxic masculinity, humiliations, austerity and scapegoating mechanisms. In a dark and fucked-up scenario, an office party at the end of the world unfolds: New compositions by the duo are interwoven with Shostakovich’s Chamber Symphony in C minor—and elitist bankers act out their emotional devastation without regard for the consequences, ultimately culminating in a dramatic sacrificial ritual worthy of a Greek tragedy.
Co-direction, performance: Courtney Deyn
Co-direction, sound: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Lighting: Bianca Peruzzi
Mentor: Katie Mitchell
Set design: Tor Studio
Art direction: Sinisia
Costume: La Maskarade
A production by BULLYACHE. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Ort der Veranstaltung
Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.