6. Prenzlauer Schäferstündchen
Alexander G. Schäfer und Barbara Schnitzler  
Veranstalter:
Stadt Prenzlau , Am Steintor 4, 17291 Prenzlau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Am 30. September um 19.30 Uhr begrüßt der Schauspieler, Autor und Regisseur Alexander G. Schäfer im Kleinkunstsaal des Dominikanerklosters Prenzlau die bekannte Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin Barbara Schnitzler zum 6. Prenzlauer Schäferstündchen.
Der Berlinerin wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Ihre Eltern waren keine geringeren als die Theaterlegende Inge Keller und der Journalist und Fernsehmoderator Karl-Eduard von Schnitzler. Nach der Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war sie fast 40 Jahre lang festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Friedo Solter, Thomas Langhoff, Robert Wilson, Michael Thalheimer, Jürgen Gosch und Andreas Kriegenburg, gearbeitet hat.
Nebenher fand sie noch Zeit in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitzuwirken. So mehrfach in der Fernseh-Serie „Polizeiruf 110 “, in zahlreichen DEFA- Produktionen und nach der Wende dann in vielen weiteren Fernsehfilmen und Serien. Unter anderem brillierte sie als Margot Honecker in „Honecker und der Pastor“.
Seit 2018 ist Barbara Schnitzler freischaffend, blieb dem Theater aber treu. So spielte sie in Deutschland und Österreich große Rollen der Weltliteratur, machte sogar Ausflüge ins Musical (Fräulein Schneider in „Cabaret“).
Außerdem verfügt sie über ein umfangreiches Repertoire an Lesungen aus Werken großer Schriftsteller, von Ingeborg Bachmann bis Christa Wolf und gastiert damit durch Deutschland.
Foto: Bettina Keller (Alexander G. Schäfer)
Fabian Schellhorn (Barbara Schnitzler)
Der Berlinerin wurde das Talent förmlich in die Wiege gelegt. Ihre Eltern waren keine geringeren als die Theaterlegende Inge Keller und der Journalist und Fernsehmoderator Karl-Eduard von Schnitzler. Nach der Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war sie fast 40 Jahre lang festes Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin, wo sie unter anderem mit Regisseuren wie Friedo Solter, Thomas Langhoff, Robert Wilson, Michael Thalheimer, Jürgen Gosch und Andreas Kriegenburg, gearbeitet hat.
Nebenher fand sie noch Zeit in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitzuwirken. So mehrfach in der Fernseh-Serie „Polizeiruf 110 “, in zahlreichen DEFA- Produktionen und nach der Wende dann in vielen weiteren Fernsehfilmen und Serien. Unter anderem brillierte sie als Margot Honecker in „Honecker und der Pastor“.
Seit 2018 ist Barbara Schnitzler freischaffend, blieb dem Theater aber treu. So spielte sie in Deutschland und Österreich große Rollen der Weltliteratur, machte sogar Ausflüge ins Musical (Fräulein Schneider in „Cabaret“).
Außerdem verfügt sie über ein umfangreiches Repertoire an Lesungen aus Werken großer Schriftsteller, von Ingeborg Bachmann bis Christa Wolf und gastiert damit durch Deutschland.
Foto: Bettina Keller (Alexander G. Schäfer)
Fabian Schellhorn (Barbara Schnitzler)
Ort der Veranstaltung
Das Dominikanerkloster in Prenzlau gehört im nordostdeutschen Raum zu den besterhaltenden Klosteranlagen des 13. und 14. Jahrhunderts. Heute ist es ein wichtiges Kulturzentrum, in dem sich das Kulturhistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Historische Stadtarchiv und Räume für diverse Kleinkunstveranstaltungen befinden.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.
Die Geschichte des Dominikanerklosters begann ab 1275. Es spielte als eines der geistlichen Zentren eine bedeutende Rolle im mittelalterlichen Prenzlau. Zu dieser Zeit gehörte es mit sieben weiteren Dominikanerklöstern zur Ordensnation Brandenburg. Die Säkularisierung erfolgte 1543/44 während der Reformation. Die Stadt nutzte das Gebäude im Laufe der Zeit als Armenhaus, Gefängnis, Hospital und zu weiteren Zwecken. Denkmalpflegerische Sicherungsmaßnahmen erfolgten ab 1990, um die klösterliche Bausubstanz zu erhalten.
Dank seinem gotischen Charakter ist das Dominikanerkloster ein beeindruckender Ort. Auch wenn die ununterbrochene Nutzung viele bauliche Veränderungen mit sich brachte, besitzt das mittelalterliche Gebäude einen ganz besonderen Charme.