40. Freiburger Literaturgespräch: Zwei Lesungen mit Gespräch
Tickets ab 20,00 €
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Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
Literaturhaus Freiburg , Bertoldstrasse 17, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
Veranstaltungsinfos
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Nadja Küchenmeister: Der Große Wagen - 40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger,Freiburg im Breisgau , Literaturhaus Freiburg
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Lutz Seiler: Das tickende Herz - 40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Christoph Schröder,Freiburg im Breisgau , Historisches Kaufhaus, Kaisersaal
Nadja Küchenmeister: Der Große Wagen
Moderation: Thomas Geiger
Nadja Küchenmeister spannt unter dem Sternbild „Der Große Wagen“ (Schöffling & Co., 2025) einen Raum auf, der Berlin, Köln und Lissabon ebenso ineinander blendet wie Vergangenheit und Gegenwart. Ihr Langgedicht ist eine Reise durch innere und äußere Landschaften, erzählt von Aufbruch, Umbruch und Erinnerung, dehnt und verdichtet die Zeit. Das Wuhletal steht für das Aufwachsen in Ost-Berlin und den Abschied von den Eltern. Köln ist für die Dichterin ein transitorischer Berufsort des steten Willkommens und Abschieds. Lissabon, als würde dort bis heute das Erdbeben von 1755 nachhallen, der Schauplatz einer Liebe, die aus den Fugen gerät.
Seite für Seite fügen sich acht reimlose Dreizeiler zu weitgespannten Bilderbögen. Ein festes Schema voller Bewegung, mit dem weitleuchtenden Sternbild als Fixpunkt am Nachthimmel. Mit Thomas Geiger spricht die Dichterin über ihren mit dem Peter-Huchel-Preis 2026 ausgezeichneten Band, über in der Dusche monologisierende Gespenster, die Bedeutung der Farbe Gelb und die Kunst, im Gehen stehenzubleiben.
Lutz Seiler: Das tickende Herz
Moderation: Christoph Schröder
Nach seiner Robinsonade „Kruso“, die von Schiffbrüchigen auf Hiddensee zur Zeit der DDR erzählt, und dem Roman „Stern 111“, mit dem Lutz Seiler das Chaos der Nachwendezeit einfängt, führt er die Geschichte seines Helden Carl Bischoff fort. Sein neues Werk „Das tickende Herz“ (Suhrkamp, 2026) beginnt mit einer kleinen, nicht heilenden Wunde, die ein Kuss verursacht hat. Eine märchenhaft-magische wie zweifelhafte Liebe zu Aysha, der Tochter eines kasachischen Schamanen, führt Carl zu Beginn des neuen Jahrtausends von Berlin nach Amsterdam, Rotterdam, auf die Kurische Nehrung, in die winterkalte Steppe und auf ein altes Atombombentestgelände. Dort hat sich Ayshas Sippe verschanzt, um ein Opfer zur Rettung der Erde vorzubereiten – während Carl der Welt abhandenkommt.
Lutz Seiler, der über Gedichte zum Erzählen fand, bleibt auch als Romancier ein sprachgewandter Lyriker mit unverwechselbarer Stimme: „melancholisch, eindringlich, aufrichtig, voll von wunderbaren Echos aus einer langen literarischen Tradition“, wie es in der Urkunde zum Georg-Büchner-Preis 2023 heißt. In diesem Jahr reist er zum fünften Mal zum Freiburger Literaturgespräch.
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Fotos: Nadja Küchenmeister © Dirk Skiba, Lutz Seiler © Jürgen Bauer
Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank
Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz
Kulturpartner: SWR Kultur
Datum: 5.11.2026, 18:00 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 (Nadja Küchenmeister) / Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24 (Lutz Seiler)
Eintritt: 20/10 Euro
Literaturgespräch
Literaturhaus
Moderation: Thomas Geiger
Nadja Küchenmeister spannt unter dem Sternbild „Der Große Wagen“ (Schöffling & Co., 2025) einen Raum auf, der Berlin, Köln und Lissabon ebenso ineinander blendet wie Vergangenheit und Gegenwart. Ihr Langgedicht ist eine Reise durch innere und äußere Landschaften, erzählt von Aufbruch, Umbruch und Erinnerung, dehnt und verdichtet die Zeit. Das Wuhletal steht für das Aufwachsen in Ost-Berlin und den Abschied von den Eltern. Köln ist für die Dichterin ein transitorischer Berufsort des steten Willkommens und Abschieds. Lissabon, als würde dort bis heute das Erdbeben von 1755 nachhallen, der Schauplatz einer Liebe, die aus den Fugen gerät.
Seite für Seite fügen sich acht reimlose Dreizeiler zu weitgespannten Bilderbögen. Ein festes Schema voller Bewegung, mit dem weitleuchtenden Sternbild als Fixpunkt am Nachthimmel. Mit Thomas Geiger spricht die Dichterin über ihren mit dem Peter-Huchel-Preis 2026 ausgezeichneten Band, über in der Dusche monologisierende Gespenster, die Bedeutung der Farbe Gelb und die Kunst, im Gehen stehenzubleiben.
Lutz Seiler: Das tickende Herz
Moderation: Christoph Schröder
Nach seiner Robinsonade „Kruso“, die von Schiffbrüchigen auf Hiddensee zur Zeit der DDR erzählt, und dem Roman „Stern 111“, mit dem Lutz Seiler das Chaos der Nachwendezeit einfängt, führt er die Geschichte seines Helden Carl Bischoff fort. Sein neues Werk „Das tickende Herz“ (Suhrkamp, 2026) beginnt mit einer kleinen, nicht heilenden Wunde, die ein Kuss verursacht hat. Eine märchenhaft-magische wie zweifelhafte Liebe zu Aysha, der Tochter eines kasachischen Schamanen, führt Carl zu Beginn des neuen Jahrtausends von Berlin nach Amsterdam, Rotterdam, auf die Kurische Nehrung, in die winterkalte Steppe und auf ein altes Atombombentestgelände. Dort hat sich Ayshas Sippe verschanzt, um ein Opfer zur Rettung der Erde vorzubereiten – während Carl der Welt abhandenkommt.
Lutz Seiler, der über Gedichte zum Erzählen fand, bleibt auch als Romancier ein sprachgewandter Lyriker mit unverwechselbarer Stimme: „melancholisch, eindringlich, aufrichtig, voll von wunderbaren Echos aus einer langen literarischen Tradition“, wie es in der Urkunde zum Georg-Büchner-Preis 2023 heißt. In diesem Jahr reist er zum fünften Mal zum Freiburger Literaturgespräch.
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Fotos: Nadja Küchenmeister © Dirk Skiba, Lutz Seiler © Jürgen Bauer
Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank
Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz
Kulturpartner: SWR Kultur
Datum: 5.11.2026, 18:00 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 (Nadja Küchenmeister) / Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24 (Lutz Seiler)
Eintritt: 20/10 Euro
Literaturgespräch
Literaturhaus
Ort der Veranstaltung
Im Herbst 2017 öffnete das Literaturhaus Freiburg erstmals seine Türen in der Bertoldstraße 17. Mitten in der Stadt, im Herzen der Alten Universität und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Theater, ist das Literaturhaus als Impulsgeber, Begegnungsort und literarische Produktionsstätte konzipiert.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.
Ein Veranstaltungssaal für bis zu 140 Personen, der flexibel auch für kleinere Formate nutzbar ist, ermöglicht Eigenständigkeit in der Programmplanung und ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Die Formate reichen von klassischen Lesungen über Podiumsgespräche und Vorträge bis hin zu Performances und spartenübergreifenden experimentellen Hör- und Seherlebnissen im Austausch mit benachbarten Künsten und Wissenschaften. Das Junge Literaturhaus Freiburg richtet sich mit einem breiten Angebot an Kinder, Jugendliche und Multiplikatoren.