Bild: 33. Jazztage Dortmund: Fallen Crooner

33. Jazztage Dortmund: Fallen Crooner

Hansastraße 7-11
44137 Dortmund

Tickets ab 20,00 € *
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Veranstalter: domicil gGmbH , Hansastr. 7-11, 44137 Dortmund, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

ERMÄSSIGUNGEN sofern angeboten und ausgewiesen: Bei ermäßigten Tickets ist der dazugehörige Berechtigungsausweis am Einlass vorzuzeigen. Fehlt der Nachweis, muß der Differenzbetrag zum Normalpreis nachgezahlt werden. Ermäßigungsberechtigt sind: (Schüler/Student/Freiwilligendienstleistende bis 26 Jahre, Dortmund-Pass, Schwerbehindertenausweis mit Eintrag "B" ab 50% Behinderungsgrad (eine Begleitperson frei) * BARRIEREFREIER ZUGANG Das domicil ist barrierefrei mit Einschränkungen. Bitte telefonisch unter 0231 8629030 anmelden (Mo-Fr 10-17 h).

Bei Konzerten mit der Kennzeichnung U20 frei (siehe Programmflyer und Online-Programmkalender) kann man unter Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises an der Abendkasse bzw. am Einlass die Veranstaltung gratis besuchen.

Bitte beachten: Bei tendenziell ausverkauften Konzerten vor allem bei "großen Namen" besteht kein Anspruch auf Einlass. Wir empfehlen daher rechtzeitiges Erscheinen an der Abendkasse oder zum garantierten Einlass bis spätestens 7 Werktage vor der Veranstaltung eine Reservierung per E-Mail unter u20frei@domicil-dortmund.de.
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Veranstaltungsinfos

Der deutsch-rumänische Kontrabassist und Komponist Robert Lucaciu (1988) defragmentiert in seinem neuesten Projekt „Fallen Crooner“ das eigene, (cis-)männliche Selbstverständnis und fordert die Musiker:innen Laura Totenhagen (voc), Pascal Klewer (trp), Shannon Barnett (trb), Sofía Salvo (bars) und Moritz Baumgärtner (dr) zu einem lustvollen Diskurs über Geschlechterrollen auf.

In einer Montage aus Eigenkompositionen Lucacius, bekannten Songs und Textsequenzen verschiedener Autor*innen bildet die freie Improvisation immer wieder ein zentrales Element – das Befragen des Moments mit offenem Ausgang. So ergibt sich eine musikalische Diskussion, deren Stärke darin liegt die Fragen in all ihrer Wucht zu leben und die Dringlichkeit schneller Antworten in Wohlwollen aufzulösen. Jede:r Musiker:in darf hier die eigene Vielfalt zelebrieren und alle Nuancen, die das eigene Instrument bietet, auskosten. Einzelne Erzählungen werden von dem Ensemble auf ihre Essenzen reduziert und in intensivem Dialog neu zusammengesetzt.

„Das Finale ließ dann noch einmal in kurzer Zeit ein extrovertiertes Jazz-Theater mit ausgeprägter stilistischer Flexibilität entstehen: „Fallen Crooner“ collagierte temperamentvolle Melodienbögen mit weitgespannten solistischen Exkursen – vor allem die Bläsersätze von Pascal Klewer und Shannon Barnett setzten viel sattes Potenzial frei, derweil Laura Totenhagen ihre ganze Präsenz vor – leider- leerem Zuschauerraum vor den Kameras entfaltete.“

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The German-Romanian double bassist and composer Robert Lucaciu (1988) deconstructs his own (cis-)male self-understanding in his latest project Fallen Crooner and invites musicians Laura Totenhagen (vocals), Pascal Klewer (trumpet), Shannon Barnett (trombone), Sofía Salvo (bars), and Moritz Baumgärtner (drums) to engage in a joyful discourse on gender roles.

In a montage of Lucaciu's original compositions, well-known songs, and text sequences from various authors, free improvisation plays a central role—questioning the moment with an open outcome. This creates a musical discussion whose strength lies in living the questions in all their intensity and dissolving the urgency for quick answers with a sense of goodwill. Each musician is allowed to celebrate their own diversity and savour all the nuances their instrument has to offer. Individual narratives are reduced to their essence by the ensemble and reassembled in an intense dialogue.

“The finale then quickly developed into an extroverted jazz theatre, displaying remarkable stylistic flexibility: Fallen Crooner collaged temperamental melodic arcs with far-reaching solo excursions—especially the brass sections by Pascal Klewer and Shannon Barnett unleashed a rich potential, while Laura Totenhagen unfolded her full presence in front of—unfortunately—an empty audience, before the cameras.”

Ort der Veranstaltung

Hier hat der Jazz ein Zuhause gefunden. Das domicil in Dortmund ist ein mit Preisen überhäufter, stilvoller und beliebter Club, der schon seit über 40 Jahren die Musikszene der Stadt mit Konzerten nationaler wie internationaler Bands und Jazz-Größen bereichert.

Im Jahre 1969 beginnt die Geschichte der legendären Spielstätte in den Kellerräumen einer Kindertagesstätte. Schon zu dieser Zeit gaben sich berühmte Jazzmusiker aus aller Welt wie Alexis Korner, Albert Mangelsdorff, John Abercombie oder Dexter Gordon auf der Bühne die Klinke in die Hand. Seit 2005 befindet sich das domicil an einem neuen, zentraler gelegenen Standort in einem umgebauten UFA-Studio-Kino in der Hansastraße. Zu den Räumlichkeiten zählt neben einem Konzertsaal mit Platz für bis zu 500 Personen und einem Club auch eine klassische Cocktailbar, in der man es sich vor oder nach den Veranstaltungen gemütlich machen kann. Auf dem Spielplan stehen jährlich etwa 300 Termine: Konzerte, Festivals – wie zum Beispiel die seit 1971 an Weihnachten stattfindende Jazz-Matinee – Workshops, Sessions und vieles mehr. Für dieses überzeugende Programm wurde der Club schon für den LEA-Award nominiert sowie regelmäßig in die Liste der besten Jazzclubs weltweit aufgenommen.

Nehmen Sie Platz und genießen Sie erstklassige Konzerte oder schwingen Sie das Tanzbein im hauseigenen Club. Das stilvolle Ambiente und das abwechslungsreiche Veranstaltungsangebot zeichnen das domicil aus und machen es zu einem Anziehungspunkt für alle Liebhaber guter Unterhaltung.
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Hansastraße 7-11
44137 Dortmund
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