22 Bahnen - Premiere - Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl
Veranstalter:
Landestheater Detmold , Theaterplatz 1, 32756 Detmold, Deutschland
Veranstaltungsinfos
22 Bahnen [14+]
Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl
Tilda hat’s nicht leicht: Neben dem Mathestudium arbeitet sie im Supermarkt und versorgt die kleine Schwester Ida. Im Hamsterrad zwischen Uni, Haushalt und Job versucht sie, für Ida ein kuschliges Zuhause zu erschaffen – nicht ganz einfach, da ihre Mutter alkoholabhängig ist und ihre beiden Väter schon seit langem das Weite gesucht haben. Zufluchts- und Freiheitsort für die beiden ist das Schwimmbad, in dem Tilda selbstvergessen ihre Bahnen zieht und Ida plantschend ihrem Alltag entflieht. Alles wird durcheinandergewirbelt, als Tilda auf den wortkargen Viktor trifft – und als sie ein verlockendes Angebot bekommt: Sie könnte eine Promotionsstelle in Berlin antreten. Doch was wäre dann mit Ida? Stilsicher, ironisch, mit scharfzüngigen Dialogen und doch warmherzig und berührend kreiert Caroline Wahl in ihrem Debütroman vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten und erzählt eine berührende Geschichte vom Flüggewerden, von Freiheit und Liebe.
Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl
Tilda hat’s nicht leicht: Neben dem Mathestudium arbeitet sie im Supermarkt und versorgt die kleine Schwester Ida. Im Hamsterrad zwischen Uni, Haushalt und Job versucht sie, für Ida ein kuschliges Zuhause zu erschaffen – nicht ganz einfach, da ihre Mutter alkoholabhängig ist und ihre beiden Väter schon seit langem das Weite gesucht haben. Zufluchts- und Freiheitsort für die beiden ist das Schwimmbad, in dem Tilda selbstvergessen ihre Bahnen zieht und Ida plantschend ihrem Alltag entflieht. Alles wird durcheinandergewirbelt, als Tilda auf den wortkargen Viktor trifft – und als sie ein verlockendes Angebot bekommt: Sie könnte eine Promotionsstelle in Berlin antreten. Doch was wäre dann mit Ida? Stilsicher, ironisch, mit scharfzüngigen Dialogen und doch warmherzig und berührend kreiert Caroline Wahl in ihrem Debütroman vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten und erzählt eine berührende Geschichte vom Flüggewerden, von Freiheit und Liebe.
Ort der Veranstaltung
Das Grabbe-Haus in Detmold, heute in bester City-Lage in der Fußgängerzone gelegen, ist ein sozial- und literaturhistorisch bedeutendes Gebäude: 1752 wurde es als Gefängnis errichtet. Auch die Amts- und Wohnräume des Zuchtmeisters, als dessen Sohn 1801 der Dichter Christian Dietrich Grabbe geboren wurde, befanden sich in dem Bauwerk.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.