Landesmuseum Württemberg - Altes Schloss

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Das Landesmuseum Württemberg besteht schon seit der Gründung 1862 durch Wilhelm I., geht aber in seinem Ursprung auf das 16. Jahrhundert zurück. Teile des Landesmuseums sind heute im Alten Schloss in Stuttgart untergebracht. Dazu zählen archäologische, kunst- und kulturgeschichtliche Sammlung sowie der Kronschatz und die Kunstkammer.

Bedeutende Funde aus bis zu 300.000 Jahren Menschheitsgeschichte, angefangen bei Zeugnissen der Urmenschen über früher Kunstgegenstände bis hin zur Besiedlung der Kelten und Römer, sind in der archäologischen Sammlung zu sehen. Die Kunst- und Kulturgeschichtliche Sammlung umfasst einige wertvolle Exponate aus den früheren fürstlichen und königlichen Beständen. Nicht nur die Königskrone und die herzogliche Kunstkammer, auch die neuzeitliche Glassammlung und die Prunkuhren der Renaissance machen die hohe Qualität der Sammlung aus. Die Kunstkammer bildet das Herzstück des Landesmuseums: Virtuose Handarbeiten und exotische Kostbarkeiten waren damals wie heute beeindruckende Prestigeobjekte.

Das Alte Schloss selbst geht auf eine Wasserburg aus dem 10. Jahrhundert zurück. 1553 wurde die Feste zum repräsentativen Renaissanceschloss ausgebaut und die Schlosskirche eingeweiht. Ein Brand im Jahr 1931 und der Zweite Weltkrieg ließen das Schloss weitgehend zerstört zurück, der Wiederaufbau dauerte über 20 Jahre. In der Königsgruft der Schlosskirche sind König Karl I. und dessen Gemahlin zur Ruhe gelegt, das Alte Schloss beherbergt zudem eine Erinnerungsstätte an den Widerstandskämpfer Claus Graf Stauffenberg.

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