Schelfkirche

Puschkinstraße 3, 19055 Schwerin, Deutschland Route planen

Als erster bedeutender Kirchenneubau nach der Reformation in Mecklenburg erstrahlt die Schelfkirche in ganzer barocker Pracht. Die einzige rein barocke Kirche in Westmecklenburg beherbergt die Fürstengruft und zahlreiche weitere Kostbarkeiten in ihrem Inneren.

Die heutige Backsteinkirche geht auf einen Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert zurück und wurde 1713 feierlich geweiht. Erbaut nach den Richtlinien protestantischer Kirchenbautheorie erhebt sich die Schelfkirche auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes. Die Turmuhr von 1863, die bereits weithin zu sehen ist, ist die älteste öffentliche Uhr Schwerins. Der Name St. Nikolais geht auf die Stadterweiterung Schwerins durch die Schelfstadt Anfang des 18. Jahrhunderts zurück.

Bis 1813 diente die Schelfkirche der herzoglichen Familie als Grablege, so findet sich hier unter anderem das Grabmal der Königin von Preußen, Sophie Luise von Mecklenburg Schwerin. Seit 2008 ist auch der historische Zugang zur Gruft durch den Altarraum wieder hergestellt. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten finden hier auch Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern statt.

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