St.-Petri-Dom

Norderdomstraße, 24837 Schleswig, Deutschland Route planen

Weit mehr als nur das Wahrzeichen der Stadt ist der St. Petri Dom in Schleswig. Als eines der bedeutendsten Bauwerke norddeutscher Kirchengeschichte gilt er und ist bis heute Bischofskirche. Der Kirchturm von St. Petri ist weithin sichtbar und mit seinen 112 Metern der zweithöchste Kirchturm des Bundeslandes, außerdem genießt man von seiner Aussichtsplattform aus einen wundervollen Panoramablick auf das unter einem ausbreitende Schleswig und die dahinterliegende Region.

Anfang des 12. Jahrhunderts, genauer 1100, wurde mit dem Bau des monumentalen Gotteshauses begonnen, das wie kein anderes die wechselvolle Geschichte der Kirche im Land verkörpert. Als romanische Basilika aus Granit und Tuff wurde St. Petri erbaut, jedoch schon bald zur gotischen Hallenkirche erweitert. Bereits kurz nach der Erbauung war der Dom Zeuge einer Königskrönung und Bischofssynode, im Mittelalter diente er als Kirche von Bischof und Domkapitel. Trotz des großen Widerstandes gegen die Reformation, verlor der Dom als katholisches Gotteshaus schon bald an Bedeutung, bis er in den 1540er Jahren schließlich zur evangelisch-lutherischen Kirche gehörte.

Schon beim Eintreten in den Dom kann man die Ausmaße des Bauwerks erahnen: Das mächtige Petri-Portal stammt von 1180 und wird durch Abbildungen der Evangelisten und Schriftbänder verziert. Zu den bedeutendsten Kunstschätzen St. Petris zählt der Bordesholmer Altar. Im 16. Jahrhundert wurde er kunstvoll aus Eichenholz geschnitzt und misst über 12 Meter in der Höhe. Etwa 400 plastische Figuren erzählen die biblische Passionsgeschichte und zeugen von unglaublicher Kunstfertigkeit.

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