Nikolaikirche Rostock

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Die Nikolaikirche gilt als eine der ältesten Hallenkirche im Ostseeraum, doch nicht nur deshalb ist sie für die Stadt Rostock von großer Bedeutung. Die Nikolaikirche ist außerdem Begegnungsstätte, in der Kirche, Kultur und Kunst in einen Dialog treten und sich gegenseitig bereichern und beeinflussen können. Gerade dieser Aspekt macht außerkirchliche Veranstaltungen hier so interessant.

Schon 1257 wurde die neu gebaute Kirche Nikolaus, dem Patron der Schiffer, geweiht und nur wenig später, im 14. Jahrhundert, war Rostock Mittelpunkt des slawischen Siedlungsgebietes. Der Schwibbogen, der auch heute noch als schmaler Durchgang unter dem Chor zu sehen ist, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Durch die Jahrhunderte veränderte die Kirche immer wieder ihr Aussehen, vor allem das der Türme. Während des Zweiten Weltkrieges brannte das Gotteshaus schließlich aus, nur der gotische Hochaltar und einige Holzschnitzereien konnten gerettet werden.

Nachdem die Nikolaikirche als Gemeindekirche in den 70ern überflüssig wurde, musste ein neues Nutzungskonzept erarbeitet werden. Nach und nach wurde das historische, religiöse Gebäude wieder zu einem Teil des Rostocker Lebens: Im oberen Stockwerk befinden sich Büroräume und Wohnungen, während das Kirchenschiff als außergewöhnlicher Veranstaltungsraum dient. Im kulturellen Zentrum Rostocks finden heute hochkarätige Konzert statt, der Kirchhof lädt zur kleinen Pause vom Alltag ein.

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