Kloster Ribnitz

Im Kloster 1-2, 18311 Ribnitz-Damgarten, Deutschland Route planen

Als einziges Kloster des Klarissenordens im Nordosten Deutschlands genoss Kloster Ribnitz schon immer großes Ansehen. Das Kloster selbst gilt als Perle der Kulturgeschichte und Architektur und ist ein herausragendes Beispiel der zeitgemäßen Nutzung ehemaliger kirchlicher Anlagen. Als Museum informiert das sanierte Kloster natürlich über die Klostergeschichte und die Historie des Stifts, aber auch über die Geschichte des Baltischen Bernsteins, der eng mit der Geschichte der Stadt Ribnitz-Damgarten verwoben ist.

Als Stiftung des damaligen Fürsten von Mecklenburg wurde das Klarissenkloster Ribnitz 1323 gegründet und genoss vor allem im 15. Jahrhundert eine herausragende Stellung. Bis nach der Reformation hatte das Kloster Bestand und wurde besonders von der letzten Äbtissin wirtschaftlich erfolgreich geführt. Im Jahr 1599 wurde das ehemalige Klarissenkloster dann in ein adliges Damenstift umgewandelt, dessen Bewohnerinnen hier Wohnung und finanzielle Zuwendungen erhielten. 1918 wurde schließlich die Aufhebung des Stifts beschlossen und für die ehemalige Klosterkirche, das einzige Relikt der mittelalterlichen Anlage, und die Stiftsgebäude eine neue Nutzung gefunden.

Die Ausstellung „Dame von Welt, aber auch Nonne – Vom Klarissenkloster zum Adligen Damenstift, zur Kloster- und Stiftsgeschichte“ findet sich in der Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert. Die herzoglichen Äbtissinnen begegnen Ihnen hier in Form der wertvollen Ribnitzer Madonnen, auch herausragende mittelalterliche Holzplastiken und Kleinfunde aus dem Klosterleben sind zu sehen. Das Deutsche Bernsteinmuseum gilt als Europas schönste Ausstellung dieser Art und zeigt die 40 Millionen Jahre alte Geschichte des Golds des Nordens. Wertvolle Kunstwerke und Schmuckstücke, faszinierende Einschlüsse, konserviert für die Ewigkeit und seine Verwendung für Technik und Medizin werden in einer beeindruckenden Sammlung gezeigt.

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