Belvedere auf dem Potsdamer Pfingstberg

Pfingstberg, 14469 Potsdam, Deutschland Route planen

Eine spektakuläre Aussicht auf das einem zu Füßen liegende Potsdam, mediterran anmutende Bauten, prächtige Wasserspiele: Das Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam ist wahrlich eine Perle der Baukunst. Die riesige Anlage mit ihren zahllosen Terrassen und Kaskaden gilt als beliebtes Ausflugsziel für alle Potsdamer, bietet im Sommer aber auch vielen Kulturveranstaltungen einen festlichen Rahmen.

Ein Belvedere, einen Aussichtspunkt, wollte König Friedrich Wilhelm II. schon lange auf dem ehemaligen Judenberg in Potsdam errichten lassen. Inspiriert von einer Reise nach Italien und tief beeindruckt von der dortigen Renaissance-Architektur fertigte er persönlich die Pläne an, nach denen der Prachtbau ab 1847 errichtet wurde. Ebenfalls auf Geheiß des Königs wurde die Anhöhe bei Potsdam fortan Pfingstberg genannt. Auch Deutschlands bekanntester klassizistischer Architekt, Karl Friedrich Schinkel, verewigte sich im Pomonatempel, der ebenfalls zur Anlage des romantischen Aussichtsschlösschens gehört. Eingebettet in die traumhafte historische Parklandschaft des Gartenkünstlers Peter Joseph Lenné gilt Belvedere als schönstes aller Potsdamer Bauwerke.

Hoch über der Stadt thront das Schloss, dessen Anblick vor allem durch seine beiden charakteristischen Türme dominiert wird. Sie enthalten zwei prachtvoll ausgestattete Räume, das Maurische sowie das Römische Kabinett, die mit teilweise vergoldeten Fliesen und prächtigen Malereien beeindrucken. Über Freitreppen gelangt man auf die Dächer Belvederes, wo man mit einem spektakulären Ausblick belohnt wird. Das Schloss selbst, aber auch der Innenhof mit Wasserbecken und den Arkaden sowie der Vorhof, eingerahmt von grünen Laubengängen, dienen im Sommer als Kulisse vieler kultureller Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Konzerte oder Kleinkunst. Eine multimediale Ausstellung informiert zudem über die spannende Geschichte des Schlosses.

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