Into the Chronosphere

Theater von Sisi Bo’wale
Am Anfang der neuen Theaterproduktion von Sisi Bo’wale steht eine Ausstellungseröffnung, die Eröffnung von Into the Chronosphere. Kurator*in und Moderator*in sind gewandt, werfen mit Intellektualitäten um sich, um das Publikum zu beeindrucken. Die Enthüllung des zentralen Ausstellungsobjekts steht an, des Highlights der Ausstellung. Doch da verschiebt sich etwas in Raum und Zeit. Der Boden, mal fest, mal sandig, dehnt und zieht sich zusammen. Geführt von Schildkröten, Uhrenticken und dem Klang ihrer eigenen Stimmen, durch imperiale Archive, Ameisenhügel und Quantencomputer, begeben sich die drei Protagonist*innen auf die Suche nach dem Ursprung der Eigenzeit.
In Into the Chronosphere verweben Sisi Bo’wale und sein Team, Performance, Musik, Poesie und psychodelische Bilder zu einer augenzwinkernden, queeren, afrofuturistischen Collage. Im Zentrum stehen die Bedeutung von Zeit und der Versuch der Protagonist*innen, diese aus ihrer kolonialen, auf Verwertung zielenden Linearität zu lösen.
Into the Chronosphere ist die konsequente Fortsetzung von Sisi Bo’wales eigenem künstlerischen Vorhaben: Durch Poesie, Collagen, Zines und Filme arbeitet er seit mehreren Jahren daran, dominante Vorstellungen von Zeit zu dekonstruieren und – unter Rückgriff auf surrealistische und afrofuturistische Kunstformen – seine eigenen künstlerischen Zeitwelten zu erschaffen. Und doch ist Into the Chronosphere ein Debüt – Sisi Bo’wales Regiedebüt im Ballhaus Naunynstraße. Der Schauspieler, Filmemacher, bildende Künstler und Autor schuf zuvor seine abendfüllende Solo-Performance Moonflavoured Mountains (2025) und agierte im Rahmen der akademie der autodidakten als Spielleiter für die Produktion Weaving Dreams (2026).
Foto: Zé de Paiva
Am Anfang der neuen Theaterproduktion von Sisi Bo’wale steht eine Ausstellungseröffnung, die Eröffnung von Into the Chronosphere. Kurator*in und Moderator*in sind gewandt, werfen mit Intellektualitäten um sich, um das Publikum zu beeindrucken. Die Enthüllung des zentralen Ausstellungsobjekts steht an, des Highlights der Ausstellung. Doch da verschiebt sich etwas in Raum und Zeit. Der Boden, mal fest, mal sandig, dehnt und zieht sich zusammen. Geführt von Schildkröten, Uhrenticken und dem Klang ihrer eigenen Stimmen, durch imperiale Archive, Ameisenhügel und Quantencomputer, begeben sich die drei Protagonist*innen auf die Suche nach dem Ursprung der Eigenzeit.
In Into the Chronosphere verweben Sisi Bo’wale und sein Team, Performance, Musik, Poesie und psychodelische Bilder zu einer augenzwinkernden, queeren, afrofuturistischen Collage. Im Zentrum stehen die Bedeutung von Zeit und der Versuch der Protagonist*innen, diese aus ihrer kolonialen, auf Verwertung zielenden Linearität zu lösen.
Into the Chronosphere ist die konsequente Fortsetzung von Sisi Bo’wales eigenem künstlerischen Vorhaben: Durch Poesie, Collagen, Zines und Filme arbeitet er seit mehreren Jahren daran, dominante Vorstellungen von Zeit zu dekonstruieren und – unter Rückgriff auf surrealistische und afrofuturistische Kunstformen – seine eigenen künstlerischen Zeitwelten zu erschaffen. Und doch ist Into the Chronosphere ein Debüt – Sisi Bo’wales Regiedebüt im Ballhaus Naunynstraße. Der Schauspieler, Filmemacher, bildende Künstler und Autor schuf zuvor seine abendfüllende Solo-Performance Moonflavoured Mountains (2025) und agierte im Rahmen der akademie der autodidakten als Spielleiter für die Produktion Weaving Dreams (2026).
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Berlin
Ballhaus Naunynstraße
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ab 15,40 € *Tickets ab 15,40 € * -
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