Georges Bizet: Carmen – Oper in vier Akten
Ein Musiktheaterprojekt des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums Stuttgart  
Veranstalter:
Wilhelm-Hauff-Chorverband Stuttgart e.V. , , 73033 Göppingen, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
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Veranstaltungsinfos
Carmen ist ein Mythos, also etwas, was niemals war, aber immer ist. Die freiheitsliebende Carmen ist dort die dämonisch-exotische Verführerin eines zu Beginn noch selbstbewussten Mannes. Die Liebe zwischen den beiden mündet schließlich in einen gnadenlosen Kampf auf Leben und Tod: absolute Treue oder absolute Freiheit?
Wenn also in Carmen der Soldat Don José seine bescheidene Karriere, seine angebahnte Ehe mit Micaëla, sein geordnetes gesellschaftliches Leben aufs Spiel setzt, in die Klein-Kriminalität abgleitet und am Ende sogar zum Mörder wird, lässt dies Prosper Mérimée, der Autor der Erzählvorlage, den Täter am Vortag seiner Hinrichtung rückblickend mit diesem mythischen Carmen-Zauber erklären.
Für die Opernfassung ändert Bizet allerdings die Perspektive, entfernt jegliche Moralisierung, Rechtfertigung und Anschuldigung und erzählt die Geschichte – musikdramatisch ungeheuer wirkungsvoll zugespitzt – aus Sicht der weiblichen Hauptfigur: Carmen wird dadurch zum schonungslosen Schaustück mit Musik!
Die Schüler sorgen bei dieser Produktion nicht nur für Ausstattung, Kostüme und Maske, spielen im Orchester und singen im Chor, sondern übernehmen auch sämtliche Solopartien und entwickeln neue Dialogszenen, um diesen Mythos aus heutiger Sicht neu zu beleuchten. So entsteht letztlich eine eigene Carmen-Fassung, die das Carmen-Bild des 19. Jahrhunderts mit heutigen Geschlechterverhältnissen kontrastiert.
Wenn also in Carmen der Soldat Don José seine bescheidene Karriere, seine angebahnte Ehe mit Micaëla, sein geordnetes gesellschaftliches Leben aufs Spiel setzt, in die Klein-Kriminalität abgleitet und am Ende sogar zum Mörder wird, lässt dies Prosper Mérimée, der Autor der Erzählvorlage, den Täter am Vortag seiner Hinrichtung rückblickend mit diesem mythischen Carmen-Zauber erklären.
Für die Opernfassung ändert Bizet allerdings die Perspektive, entfernt jegliche Moralisierung, Rechtfertigung und Anschuldigung und erzählt die Geschichte – musikdramatisch ungeheuer wirkungsvoll zugespitzt – aus Sicht der weiblichen Hauptfigur: Carmen wird dadurch zum schonungslosen Schaustück mit Musik!
Die Schüler sorgen bei dieser Produktion nicht nur für Ausstattung, Kostüme und Maske, spielen im Orchester und singen im Chor, sondern übernehmen auch sämtliche Solopartien und entwickeln neue Dialogszenen, um diesen Mythos aus heutiger Sicht neu zu beleuchten. So entsteht letztlich eine eigene Carmen-Fassung, die das Carmen-Bild des 19. Jahrhunderts mit heutigen Geschlechterverhältnissen kontrastiert.
Ort der Veranstaltung
Im ältesten Theater Stuttgarts können Kulturbegeisterte junge Künstler und Künstlerinnen auf ihrem Werdegang begleiten. Das Wilhelma Theater bietet Produktionen aus den Bereichen Schauspiel, Oper und Figurentheater. Aufgeführt werden die Inszenierungen von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Seit Ende der 1980er ist das Wilhelma Theater als Lehr- und Lerntheater in der Landeshauptstadt etabliert. Doch schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Prachtbau in klassizistischer Bauweise und pompejianischen Stil erbaut. Nach den politischen Unruhen in den Folgejahren und der Veränderung der Infrastruktur geriet das Theater zusehends in Vergessenheit. Doch mit der Nutzung der Theatersäle durch die Studierenden erlebt das Theater einen zweiten Frühling. Heute können Sie drei bis vier Hochschulproduktionen pro Spielzeit erleben. Professionell werden die jungen Künstler auf ihren späteren Beruf vorbereitet. In diesem Theater hat sich eine Win-win-Situation eingestellt. Die Künstler können ihre Arbeitsergebnisse in geeignetem Rahmen vorstellen und das Publikum kann begeisterte und engagierte Sänger und Schauspieler sehen.
Konzerte, Schauspiel, Opern und Figurentheater werden hier gespielt. Lassen Sie sich von jungen Künstlern in die Welt des Theaters entführen. Hier ist für jeden etwas dabei – garantiert!
Seit Ende der 1980er ist das Wilhelma Theater als Lehr- und Lerntheater in der Landeshauptstadt etabliert. Doch schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Prachtbau in klassizistischer Bauweise und pompejianischen Stil erbaut. Nach den politischen Unruhen in den Folgejahren und der Veränderung der Infrastruktur geriet das Theater zusehends in Vergessenheit. Doch mit der Nutzung der Theatersäle durch die Studierenden erlebt das Theater einen zweiten Frühling. Heute können Sie drei bis vier Hochschulproduktionen pro Spielzeit erleben. Professionell werden die jungen Künstler auf ihren späteren Beruf vorbereitet. In diesem Theater hat sich eine Win-win-Situation eingestellt. Die Künstler können ihre Arbeitsergebnisse in geeignetem Rahmen vorstellen und das Publikum kann begeisterte und engagierte Sänger und Schauspieler sehen.
Konzerte, Schauspiel, Opern und Figurentheater werden hier gespielt. Lassen Sie sich von jungen Künstlern in die Welt des Theaters entführen. Hier ist für jeden etwas dabei – garantiert!