Hessisches Staatsarchiv

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Das Hessische Staatsarchiv in Marburg ist eines der drei Hessischen Landesarchive und Gedächtnis der Gesellschaft sowie der Behörden. Das größte Archiv in Hessen ist zugleich eines der bedeutenden im deutschen Raum und steht interessierten Bürgern zu Recherchen oder auch nur zum Umschauen jederzeit offen.

1869 wurde das damalige preußische Provinzialarchiv mit Sitz in Kassel gegründet und bereits ein Jahr später nach Marburg ins Landgrafenschloss verlegt, wo es bis 1938 untergebracht war. Zu diesem Zeitpunkt war das jetzige Gebäude fertiggestellt worden und die Dokumente des Archives werden seitdem hier aufbewahrt. Die Aufgaben des Staatsarchives sind dabei vielfältig: Es archiviert anfallende Schriften der staatlichen Behörden seines Bezirkes, gibt sein Wissen an kommunale Archive weiter, sichert wertvolle Dokumente und stellt sie für die private und genealogische Forschung bereit. Das Hessische Staatsarchiv in Marburg ist als historisches Archiv zudem damit betraut, alles Schriftgut der Überlieferung der Kurfürstentümer Hessen-Kassel und Waldeck zu verwahren und für die Zukunft zu erhalten.

Im Besitz des Hessischen Staatsarchivs Marburg befinden sich in etwa 130.000 Urkunden, über 70 Kilometer Regale mit Akten, Protokollen und Rechnungen, fast 400.000 Karten, Pläne und Plakate, sowie eine große Sammlung von Bildern, Handschriften und Siegeln. Als historisches Archiv reichen seine Bestände bis ins Jahr 760 zurück, die ältesten Dokumente stammen aus den Abteien Fulda und Hersfeld, die 744 beziehungsweise 769 gegründet wurden.

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