Lübecker Dom

Mühlendamm 2-6, 23552 Lübeck, Deutschland Route planen

Der Lübecker Dom zählt zu den ältesten Baudenkmälern der Stadt und ist eng verknüpft mit der Geschichte Heinrichs des Löwen. Er spielte nicht nur als Förderer der Stadt Lübeck eine große Rolle, sondern war auch als Stifter der Kathedrale für deren Grundsteinlegung verantwortlich. Heute ist sie unentbehrlich für das geistliche und kulturelle Leben der Stadt und ihrer Bürger.

Im Jahr 1163 wurde auf dem Platz des heutigen Domes eine Holzkirche geweiht, nur ein paar Jahre später legte Heinrich der Löwe den Grundstein des romanischen Domes. Die Backsteinkirche wurde nach und nach zur Hallenkirche umgebaut und erweitert. Unterschiede zwischen den Baustilen sind auch für Laien eindrucksvoll zu erkennen. Nachdem das Gotteshaus bis auf kleinere Beschädigungen durch Wind und Wetter die Jahrhunderte gut überstand, wurde ihm der Bombenhagel in der Nacht zum Palmsonntag 1942zum Verhängnis. Einstürzende Gewölbe begruben Teile des Domes unter sich und eine Feuerbrunst zerstörte das, was bis dahin verschont blieb.

Der Wiederaufbau dauerte einige Zeit, doch seit 1970 befindet sich der Dom zu Lübeck in seinem jetzigen Zustand. Wie durch ein Wunder wurden viele der Kunstschätze, die hier untergebracht waren, durch den Krieg nicht in Mitleidenschaft gezogen: So kann man auch jetzt noch das 17 Meter hohe Triumphkreuz, die Renaissance-Kanzel und die mittelalterlichen Altäre bewundern.