Kirche St. Marien

Stiftstraße 23, 32657 Lemgo, Deutschland Route planen

Als eine der insgesamt fünf Innenstadtkirchen Lemgos ruft die St. Marienkirche zahlreiche Gläubige zu ihren Gottesdiensten, begrüßt aber auch immer wieder Besucher zu den vielen Konzerten. Die Kirchenmusik nimmt schon lange eine große Rolle innerhalb der Gemeinde ein, die rege Chorarbeit der Kantorei zeugt davon.

Der Baubeginn der Marienkirche lässt sich im Jahr 1260 festsetzen, bereits seit 1306 ist sie die Klosterkirche der Dominikanerinnen, die der Stadt durch ihre umfangreiche Klosterbibliothek Bildung und Ansehen brachten. Bis 1713 hatte das Kloster Bestand und wird heute als Stift zur Altenfürsorge weitergeführt. Die Kirche besticht durch ihre vollkommen harmonische Bauform, trotz der verschiedenen Bauphasen. Ein Gleichklang von Höhe und Breite, stabile Säulen und das helle Bruchsteinmauerwerk zählen zu den wohl schönsten Schöpfungen klassischer Gotik in Westfalen. Aus der Erbauungszeit der Kirche stammen noch immer die beiden Steinplatten der Altäre. Auch die unterschiedlich großen Fenster, die Sonnenlicht durch den Kirchenraum fluten lassen, stammen aus der Zeit der Hochgotik und zeichnen sich durch ein äußerst kunstvolles Maßwerk aus.

Eine kostbare Rarität ist vor allem die Orgel der Lemgoer St. Marienkirche. Die Schwalbennest-Orgel ist eine der wenigen Renaissance-Orgeln mit fast originär erhaltenem Gehäuse. Geschnitzte Balken, Obelisken und Ranken zieren das Instrument, dessen Klang von nahezu unvergleichlicher Schönheit ist. Die große Bedeutung der Kirchenmusik spiegelt nicht nur diese historische Instrument wieder sondern auch die insgesamt vier Chöre der Kantorei, die auch immer wieder in Konzerten zu hören sind.

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) "Weihnachtsoratorim" BWV 248 - Kantaten 4, 5 + 6

Lemgo
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