Burg Neuleiningen

Kirchengasse 14, 67271 Neuleiningen, Deutschland Route planen

Unter den Pfälzer Burgen ist die Burg Neuleiningen eine besondere Attraktion, da sie als eine der einzigen nach westeuropäischem Vorbild, wohl unter dem Einfluss der Kreuzzüge, erbaut wurde. Die Reste der Burg, die sich inmitten des Dorfes Neuleiningen befinden, sind regelmäßig Schauplatz kultureller Veranstaltungen aller Art.

Errichtet wurde die Burg um 1240, um gemeinsam mit der benachbarten Burg Battenberg den Eingang ins Eckbachtal zu kontrollieren. Mehr als 200 Jahre lang blieb sie im Besitz der Erbauerfamilie Leiningen. Erst im 15. Jahrhundert ging sie gewaltsam in den Besitz Friedrich des Siegreichen über, überstand danach aber sowohl Bauernkrieg als auch Dreißigjährigen Krieg ohne größeren Schaden. Letztendlich fiel die Anlage 1690 dem Pfälzischen Erbfolgekrieg zum Opfer, die Franzosen brannten sie vollständig nieder. Vom Aussichtspunkt der Burgruine, im dem heute Exponate wie Steinguterzeugnisse der Region zur Ansicht bereitgestellt werden, kann man eine hervorragende Sicht über die wunderschöne Landschaft des Pfälzer Waldes genießen. Die Sicht reicht bei klarem Wetter bis weit über die Pfalz hinaus, sogar Flugzeuge auf dem Frankfurter Flughafen können bestaunt werden.

Besonders bekannt ist der jährlich stattfindende Neuleininger Burgsommer, wo an den Wochenenden Open-Air-Konzerte in der Anlage stattfinden. Auch das Burg-Weinfest erfreut sich nicht nur bei Neuleiningern großer Beliebtheit, sondern ist mittlerweile in der Region fest etabliert.

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