St. Marien-Dom Hamburg

Am Mariendom 1, 20099 Hamburg, Deutschland Route planen

Obwohl die Geschichte des St. Marien Doms in Hamburg erst 1893 beginnt, reicht die Tradition der Gemeinde über ein Jahrtausend weit zurück. Die Kirchenmusik spielt seit jeher eine große Rolle und wird durch zahlreiche Chöre und den Dommusikverein gepflegt. Ein facettenreicher Kulturkalender mit Lesungen und Konzerten bereichert dabei das Leben der Gemeinde und aller Interessierten.

Bereits im neunten Jahrhundert war Hamburg Bistum und schon bald darauf auch im Besitz eines eigenen Domes. Der alte Mariendom wurde schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen, die Ausstattung größtenteils weggegeben, die historischen Grabplatten zum Bau der Kanäle und Sielanlagen verwendet. Nachdem lange Zeit nur wenige Katholiken in Hamburg lebten, stieg ihre Zahl Ende des 19. Jahrhunderts wieder und die St. Marienkirche wurde, als erster katholischer Neubau nach der Reformation, gebaut. Als monumental wirkende Basilika im neuromanischen Stil erhebt sich das Gotteshaus, das 1995 in den Stand einer Domkirche erhoben wurde. Den mächtigen Dom betritt man über ein repräsentatives, mit Bogenfriesen und hohen Fenstern geschmücktes Portal. Innerhalb des Domes ist besonders das Altarkreuz bemerkenswert, das aus 4.000 Jahre alter Mooreiche gefertigt wurde. Auch ein Reliquiar des Heiligen Ansgar befindet sich im Dom und verweist so auf die Ursprünge christlichen Glaubens in Hamburg.

Sowohl die Liturgie als auch die Musik selbst spielen eine herausragende Rolle am St. Marien Dom. Der liturgische Schwerpunkt liegt dabei hauptsächlich auf Werken der Renaissance und Romantik, aber auch auf den schlichten, andächtigen und ergreifenden gregorianischen Chorälen. Große Oratorien und Messen, eine Orgelkonzertreihe mit bedeutenden Organisten aus ganz Europa und zahlreiche Auftritte der Chöre am St. Marien Dom stehen auf dem facettenreichen Veranstaltungskalender.

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