Museum für Hamburgische Geschichte

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Das Museum für Hamburgische Geschichte verfügt über die größte stadtgeschichtliche Sammlung Deutschlands: Kein Wunder, denn Hamburg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Seit 1908 wird hier Geschichte lebendig, die Sammlungen stetig ergänzt und mit neuen Präsentationsformen anschaulich gemacht.

Das Museum selbst befindet sich schon auf historischem Grund: Im 17. Jahrhundert wurde hier eine Bastion erbaut, auf deren Überresten zunächst die Sternwarte entstand. 1922 wurde das von Fritz Schumacher entworfene Museumsgebäude eröffnet. Die ständige Ausstellung umfasst sechs Abteilungen, in deren Mittelpunkt der stadtgeschichtliche Rundgang steht. Von den Anfängen der Siedlungsgeschichte im 8. Jahrhundert über die Reformation bis hin zur Gegenwart sind hier viele beeindruckende Exponate zu finden. Vor allem der 600 Jahr alte Schädel, der auf den Schultern des Seeräubers Klaus Störtebeker gesessen haben soll, ist die Attraktion hier. Dem 20. Jahrhundert wird ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, ebenso der wichtigen Thematik „Juden in Hamburg“. Auch in die Wohnkultur der Hamburger erhält man Einblick: Interieur verschiedener Epochen ist hier ebenso ausgestellt, wie Wandmalereien. Vor allem an der Modelleisenbahn mit über einem Kilometer Gleislänge tummeln sich viele neugierige Besucher.

Das Museum für Hamburgische Geschichte hat für Besucher einiges zu bieten, auch mit extra Angeboten für Kinder und Schulklassen kann es locken. Familienführungen, Ferienprogramme und offene Bastelangebote richten sich besonders an die kleinen Gäste, mit Buchpräsentationen und Konzerten ist auch für kulturelle Unterhaltung für Erwachsene gesorgt.

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