Dom Fritzlar

Domplatz, 34560 Fritzlar, Deutschland Route planen

Der Sankt Petri-Dom prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild von Fritzlar und gilt als einer der schönsten romanisch-gotischen Kirchen der Region. Nicht nur für das religiöse, sondern ebenso für das kulturelle Leben der Stadt hat er eine herausragende Bedeutung.

Bereits im achten Jahrhundert wird das Sankt Peter geweihte Gebäude erstmals erwähnt: Der Missionar Bonifatius erbaut mit geschichtsträchtigem Holz ein Bethaus, das angeblich an der Stelle des heutigen Domes stand. Errichtet wurde es mit dem Holz der Donareiche, jenes Baumes, der den Germanen zur Huldigung des Gottes Thor diente, und den Bonifatius im Zuge der Missionierung fällen ließ. Bereits einige Jahre später beginnt der Bau einer Kirche, die fortan Ort geschichtsträchtiger Begebenheiten ist: 919 fand hier die Königswahl Heinrichs I. statt, bald wird es auch als Kaiserpfalz erwähnt. Nach dem Investiturstreit wird der Dom von Truppen Rudolfs von Schwaben zerstört, jedoch wieder aufgebaut und stetig erweitert. Über 50 Meter hoch, mit seinen Türmen und den bis zu 600 Jahre alten Glocken ist der Dom Fritzlar fester Teil der Stadt und Pfarrkirche der Gemeinde St. Peter.

Der Dom zu Fritzlar ist eine von knapp 100 Kirchen Deutschlands, die den Titel der Basilika Minor tragen, der ihre besondere Bedeutung für die Menschen und die Region hervorhebt. Nicht nur der Dom an sich, auch der Domschatz oder die Dombibliothek sind einen Besuch wert: Unter anderem lassen sich hier das Kaiser-Heinrich-Kreuz oder bedeutende jahrhundertealte Schmiedearbeiten bestaunen. Ebenso sehenswert ist die Dombibliothek, die einige wertvolle Schriftzeugnisse besitzt: Neben zahlreichen Urkunden und theologischen Werken sind hier auch Schriftstücke aus den Bereichen Medizin oder Sprache archiviert, die bis ins achte Jahrhundert zurückreichen.

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