Burgruine Freudenburg

Burgstraße, 54430 Freudenburg, Deutschland Route planen

Am Fuße der Eiderbergs erheben sich wie ein Relikt aus einer längst vergangenen Zeit die Überreste der einstmals herrschaftlichen Freudenburg. Obwohl die Burg längst zur Ruine verfallen ist, lässt sie noch immer die monumentalen Ausmaße erahnen, die im Mittelalter jeden Feind in die Flucht geschlagen haben müssen. Von allen Seiten aus sichtbar thront die Burgruine auf ihrem Bergsporn und war durch die Jahrhunderte hinweg ein überaus beeindruckender Anblick.

Bis 1337 wurde die Freudenburg erbaut und diente als Teil des Schutzsystems zwischen Trier und Luxemburg. Durch die Burg stieg das kleine Dorf zu ihren Füßen rasch zum Mittelpunkt des Hochgerichtsbezirks auf und wurde später Burggrafschaft. Nachdem das 15. Jahrhundert die Burg verfallen zurückließ, wurde sie ab 1589 durch die Trierer Reichsabtei St. Maximin, eines der ältesten Klöster Europas, restauriert. Nur 1646 wurde die Freudenburg wieder zerstört und seitdem als Ruine belassen. Immer noch imponiert die massive Außenmauer der Wohngebäude, die noch heute von der gotischen Bauweise zeugt. Auch der Bergfried ist in seinem Fundament zu erkennbar.

Inmitten des im Volksmund als Kollesleuker Schweiz bekannten Leuckbachtals bietet die Burgruine Freudenburg den perfekten Beginn für zahlreiche Wanderstrecken. Interessante Bodenformationen sowie eine reiche Flora und Fauna locken viele Naturliebhaber auf die Freudenburg.

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