Gabrieli-Gymnasium Eichstätt

Luitpoldstraße 40, 85072 Eichstätt, Deutschland Route planen

Die Aula des Gabrieli-Gymnasiums war ursprünglich Klosterkirche des 1271 gegründeten Dominikanerklosters.

Sie wurde 1279 im gotischen Stil fertiggestellt, zunächst als St. Petrus Martyr, später geändert in St. Petrus und Paulus. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Kirche umgestaltet, dabei blieben einige Elemente aus der Gotik erhalten, unter anderem der Chor. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche unter Fürstbischof Johann Anton I. Knebel von Katzenellenbogen durch den Eichstätter Hofbaumeister Johann Benedikt Ettl zwischen 1714 und 1723 im Barockstil neu aufgebaut, die alte Innenausstattung wurde verkauft. Während der Säkularisation 1806 wurde die Kirche profaniert, ab 1822 aber wieder für liturgische Zwecke genutzt.

Im Oktober 1918 brannten der Ostflügel und die Kirche aus, der Kirchturm stürzte in die Kirche. Von der Inneneinrichtung konnte fast nichts gerettet werden. Bis 1975 blieb die Kirche Ruine, dann wurde sie, durch eine Wand in zwei Teile getrennt: Das Langhaus wurde Aula, und der unversehrt gebliebene Ostchor Studienkirche des Gymnasiums.

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