Ruine der Trinitatiskirche Dresden

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Einsam erhebt sich der 65 Meter hohe Turm der ehemaligen Trinitatiskirche in der Dresdener Johannstadt. Einzig die Außenmauern und der Turm zeugen noch von der einstigen Schönheit und Erhabenheit der Kirche. Doch auch heute noch wird die Ruine als Treffpunkt für die Kirchengemeinde und die soziale Jugendarbeit mit Leben gefüllt.

Als die Trinitatisgemeinde 1888 gegründet wurde, zählte sie fast 10.000 Mitglieder, hatte aber keine eigene Kirche, sondern hielt ihre Gottesdienste in einer Turnhalle ab. Die Kirche konnte 1893 geweiht werden und erhielt ihren Namen in Anlehnung an den daneben liegenden Trinitatisfriedhof. Fast 1.2000 Gläubige hatten in dem monumentalen Gotteshaus im Stil italienischer Renaissance Platz und wurden beim Eintreten von einer überlebensgroßen Sandsteinstatue Christi begrüßt.

Nachdem die Kirche in der Bombennacht von 1945 bis auf den Turm vollständig ausgebrannt war, sollte die Ruine 1960 abgerissen werden. Durch ein innovatives Nutzungskonzept konnten Uhr und Geläut im Turm gerettet werden, sie funktionieren bis heute. Immer noch ist die Ruine der Trinitatiskirche Ort von Gottesdiensten, die sich durch die Überreste des historischen Gemäuers, das Vogelzwitschern und den freien Blick in den Himmel durch eine ganz besondere Atmosphäre auszeichnen. Auch Konzerte finden hier statt und locken zahlreiche begeisterte Besucher in die Johannstadt.

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