Loschwitzer Kirche

Pillnitzer Landstraße 7, 01326 Dresden, Deutschland Route planen

Als erster Kirchenbau des Architekten der Dresdener Frauenkirche ist Loschwitzer Kirche etwas ganz besonderes. Die kleine Dorfkirche war einstmals erste Kirche im Ort und ihre Erbauung so auch für die Loschwitzer von besonderer Bedeutung, die durch sie erstmals eine religiöse Heimat erhielten. Mit der fantastischen Orgel hat sich das Gotteshaus außerdem zu einem beliebten Konzertort in Dresden entwickelt, der wegen der beeindruckenden Akustik auch oft für CD-Aufnahmen genutzt wird.

Auf einem Weinberg über Loschwitz wurde ab 1704 die kleine Kirche erbaut, die so nicht nur vom Dorf gut sichtbar war, sondern mit dem Weinberg auch ein überaus reizvolles Bild bot. Als reich verziertes, barockes Gotteshaus präsentiert sich die Loschwitzer Kirche und hebt sich so deutlich von den geläufigen schlichten Dorfkirchen ab. Das Rosa der Kirche sorgt gemeinsam mit den Farben des Weinbergs für leuchtende Farbspiele, wobei sich die Fenster mit ihrer weißen Umrandung hervorheben. Schon kurz nach der Erbauung war an der Schauseite eine Sonnenuhr angebracht, die in Form eines verschlungenen weißen Bandes die Zeit angab. Mit kleinen Veränderungen wurde sie nach der teilweisen Zerstörung 1945 wieder angebracht.

Das Innere der Loschwitzer Kirche ist im Gegensatz zum äußeren Erscheinungsbild schlicht gehalten, wie es für eine Dorfkirche damals üblich war. Das dunkle Gestühl und ein olivgrüner Anstrich sorgten für Gemütlichkeit. Einziger Schmuck im Kirchenraum war der Altar, einstmals erster Kanzelaltar in Dresdens Umgebung. Die heutige Wegscheider-Orgel ist bereits das dritte Instrument der Loschwitzer Kirche und beeindruckt durch ihren exzellenten Raumklang.

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