Zitadelle Spandau

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin, Deutschland Route planen

Die Zitadelle Spandau vermittelt mit ihren vier Bastionen einen lebendigen Eindruck vom Leben im 16. Jahrhundert. Als eine der besterhaltenen Festungen der Renaissance führt sie Besuchern als Festung vor Augen, wie die Menschen im Mittelalter versuchten, sich gegen ihre Feinde zur Wehr zu setzen. Dabei beherbergt die Zitadelle auch noch zahlreiche spannende Museen, Archive und Galerien. Im Zeughaus zeigt das Stadtgeschichtliche Museen seine Exponate, in der Bastion Kronprinz werden Kunstausstellungen gezeigt und der Palas ist oft Schauplatz großartiger Konzerte.

Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Zitadelle anstelle einer Burg am Ufer der Havel erbaut. Das monumentale Bauwerk ist aus insgesamt vier Bastionen zusammengesetzt, die durch Wälle miteinander verbunden sind. Trotz einiger Beschädigungen, die die Zitadelle durch die Jahrhunderte erlitten hat, gilt sie als besterhaltene und so auch als bedeutendste Renaissance-Festung in Deutschland. Der Juliusturm als ältester Teil der Bastion ist zugleich auch das Wahrzeichen Spandaus. Teile des 30 Meter hohen Wehr- und Wachturm können auf das 13. Jahrhundert datiert werden.

In der Zitadelle ist auch heute noch viel los: Im Winter leben hier tausende Fledermäuse, die Festung ist eines ihrer wichtigsten Quartiere in ganz Europa. In speziellen Führungen kann man die Flughunde bestaunen. Im Zeughaus ist die Ausstellung des Stadtmuseums untergebracht, auch wechselnde Ausstellungen finden hier statt. Eine einzigartige Sammlung jüdischer Grabsteine ist in der Bastion Königin erhalten geblieben. Jährlich wird das Mittelalter in der Zitadelle wieder lebendig, wenn die Gaukler, Maiden und Hofnarren zum Mittelalterfest pilgern. Auch zahlreiche Konzerte in mittelalterlichem Ambiente locken die Gäste in die Zitadelle.

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