St. Marienkirche am Alexanderplatz

Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin, Deutschland Route planen

Die St. Marienkirche ist nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch beliebter Veranstaltungsort für klassische Konzerte und Choraufführungen. Das verwundert kaum, denn die Lage ist ideal: Die evangelische Kirche liegt am Alexanderplatz und am Fuße des Fernsehturmes – und damit so mittig, wie es in Berlin nur geht.

Bereits im 13. Jahrhundert wurde die Kirche urkundlich erwähnt. Sie ist aus Feldsteinen und roten Ziegeln erbaut, der Turm hingegen besteht aus Rüdersdorfer Muschelkalk. Das helle Mittelschiff ist mit beeindruckender Kunst ausgestattet und bietet eine ideale Kulisse für Konzerte und Aufführungen. Erwähnenswert ist vor allem das Fresko in der Turmhalle der Kirche, eines der bedeutendsten Kunstwerke Berlins: Das zwei Meter hohe und 22 Meter lange Wandgemälde zeigt einen Totentanz aus der Pestzeit des 15. Jahrhunderts. Die Kirche selbst ist ebenfalls ein Erinnerungsstück: Sie ist nach den Umbauten in Folge des Zweiten Weltkrieges das einzige Gebäude, das inmitten neuer Bauten an den alten Stadtkern von Berlin erinnert.

Die Kirche ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln komfortabel zu erreichen: Die Straßenbahnen M4, M5 und M6 fahren die Haltestelle „Spandauer Straße/Marienkirche“ an, ebenso wie mehrere Buslinien. Die S-Bahn-Haltestelle „Alexanderplatz“ liegt nur wenige Meter entfernt, genau wie der gleichnamige U-Bahn-Haltepunkt. Mit dem Auto gelangen Besucher über die B5 zur Kirche, geparkt werden kann in den angrenzenden Parkhäusern.

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