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Spreepark

Spreepark

Manche mögen die Bilder eines vereinsamten Riesenrads in verwuchertem Grün kennen, die im Internet kursieren. Der Berliner Spreepark galt einst als die größte Familientradition der DDR und liegt nun seit 2002 brach. Heute können Sie auf einer von zahlreichen Erlebnistouren den Park auf eigene Faust entdecken.

Überdimensionale Dinosaurier und Mammuts stechen zwischen den Birkenbäumen hervor. In 45 m Höhe ragt das knallrote Riesenrad, dessen Gondeln trist im Wind schaukeln. Überall im Spreepark sind Überreste der Eisenbahngleise zu sehen, auf denen ehemals Kinder den Park von der dampfenden Lok aus bestaunen konnten. Was einst bunt war, blättert heute ab oder ist voll von Graffitis. Als erster und einziger Vergnügungspark der DDR eröffnete die Anlage 1969 unter dem Namen Kulturpark Plänterwald. Bis zu 1,7 Millionen Schaulustige besuchten den Park jährlich, bis mit der deutschen Wende der Einschnitt kam. Man benannte die Attraktion zum Spreepark um und versuchte die 29,5 Hektar große Fläche an westliche Standards anzupassen, die man beispielsweise aus dem kalifornischen Disneyland kannte. Doch trotz weitgehender Umgestaltungsmaßnahmen erinnert der brach liegende Park auch heute noch eher an ein Kirmesgelände, das sich von aufwendig gestalteten Themenparks stark unterscheidet. Welche mystische Aura die gesamte Umgebung ausstrahlt, glaubt man erst, wenn man sie selbst gesehen hat.

Der Spreepark liegt im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick und ist auf bestem Wege mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Nutzen Sie bei letzterem den Ausstieg am S-Bahnhof Plänterwald. Von dort aus sind es 15 Gehminuten bis zur Location.

Adresse

Kiehnwerderallee 1-3
12437 Berlin
Deutschland
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