Reichstagsgebäude

Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Deutschland Route planen

Das Reichstagsgebäude am Platz der Republik in Berlin ist seit 1990 Sitz des Deutschen Bundestages.

Nach den Plänen des Architekten Paul Wallot wurde das Gebäude 1894 im Stil der Neorenaissance erbaut. Der Bau der markanten Kuppel, auf dem Dach des Quaderbaus mit den vier Ecktürmen, stellte zur damaligen Zeit eine technische Meisterleistung dar. Nach den Folgen des Brandes 1933 und den Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude 1960 in modernisierter Form wiederhergestellt und nach dem Einzug des Deutschen Bundestages noch einmal grundlegend umgestaltet, um ein zukunftsweisendes dezentrales Energiekonzept zu realisieren und der neuesten Kommunikationstechnik zu entsprechen. Im Zuge der Modernisierung entstand auch die 23 Meter hohe und 40 Meter breite begehbare Glaskuppel auf dem Dach des Reichstagsgebäudes nach den Plänen des Architekten Sir Norman Foster. Die 200 Quadratmeter große Aussichtsplattform im oberen Teil der Kuppel gewährt einen attraktiven Rundblick über Berlin. Unmittelbar unter der Glaskuppel befindet sich das Herzstück des Gebäudes, der Plenarsaal. Im Reichstagsgebäude befinden sich auf mehr als 11.000 Quadratmetern Nutzfläche Säle, Büros und Empfangshalles des Bundestages, der Parlamente und der Verwaltung sowie eine Presselobby. Die Fassade des mächtigen Quaderbaus zieren zusammengefügte Elemente aus Renaissance, Barock und Klassizismus. Im Inneren herrschen Dank raffinierter Lichtnutzung, hoher Decken und moderner Blickachsen, die quer durch das Gebäude führen Transparenz und Leichtigkeit.

Das Reichstagsgebäude ist auf Grund seiner geschichtlichen und politischen Relevanz, seiner ästhetischen Gesamtwirkung und der beeindruckenden Verbindung von Tradition und Moderne eines der bedeutendsten repräsentativen Monumente Deutschlands.

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