Computerspielemuseum Berlin

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In einer Zeit, in der Computerspiele als eigenes Erzählmedium eigene Studiengänge erhalten, muss es natürlich auch ein Computerspielemuseum geben. Genauso ein Museum hat 2011 in Berlin eröffnet und zieht seitdem wie magisch Computerspielfans aus aller Welt an. Sechs Jahrzehnte Game-Entwicklung sind in Berlin in einer der größten Sammlungen ihrer Art präsentiert. Das Museum wurde sogar mit dem Deutschen Kinderkulturpreis ausgezeichnet.

Bereits 1997 wurde das Computerspielemuseum Berlin gegründet, seit 2011 ist es im ehemaligen Café Warschau beheimatet. Mit ihm dort eingezogen sind an die 16.000 originale Spiele, unzählige Fachmagazine und natürlich auch die dazugehörigen Konsolen. Im PC-Zeitalter schon fast historisch, ist der legendäre Pong-Automat wohl eines der Highlights aus rund 300 Exponaten. Neben solchen raren Originalen darf man natürlich auch selbst Hand anlegen: Egal, ob noch immer spielbare Klassiker wie Pacman und Asteroids oder moderne 3D-Spiele, im Computerspielemuseum wird es auf keinen Fall langweilig.

Daneben sorgen mediale Inszenierungen für einen Streifzug durch die Geschichte des faszinierenden Mediums Computerspiel und beleuchten die gegenseitigen Beeinflussung von Spielen und Hardware. Auch Möglichkeiten und Potenzial des von vielen immer noch unterschätzten und schnell abgestempelten Mediums werden aufgezeigt: Welchen Einfluss können PC-Spiele auf die Kreativität haben, wie verändern sie soziale Interaktion und welche Risiken birgt die virtuelle Welt? Fragen auf diese noch viel mehr Antworten gibt das Computerspielemuseum Berlin.

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