Berliner Ensemble

Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin, Deutschland Route planen

Gegründet von keinem Geringeren als Bertolt Brecht persönlich ist das Berliner Ensemble die wohl berühmteste Bühne der Hauptstadt. In einem wahrhaft prachtvollen Gebäude bietet das Berliner Ensemble nicht nur hochkarätige Inszenierungen sondern auch einen äußerst reizvollen Rahmen dafür. Legendäre Uraufführungen fanden hier schon statt und auch heute noch erregt das Berliner Ensemble mit modernen Aufführungen zahlreicher Klassiker immer wieder Aufsehen.

Im Jahr 1949 wurde das Berliner Ensemble von Bertolt Brecht und seiner Frau Helene Weigel gegründet, um die Kulturszene Ostberlins zu beleben. Schon vor Brecht war das Schauspielhaus Zeuge großer Uraufführungen, beispielsweise von Hauptmanns „Die Weber“ oder auch Zuckmayers „Fröhlicher Weinberg“. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde im Theater eine der ersten Drehbühnen eingebaut und eröffnete völlig neue Möglichkeiten der Inszenierung. Auch Brecht feierte in seinem Haus große Erfolge, seine Dreigroschenoper ging erstmals hier über die Bühne, das epische Theater begeisterte die Zuschauer. Anspruchsvolle Bühnenbilder, spannende Inszenierungen, das exzellente Ensemble und ein facettenreicher Spielplan sorgen seit der Gründung des Berliner Ensembles für ausverkauftes Haus. Deutsche Klassik steht ebenso auf dem Programm wie klassische Moderne, auch dem Werk des unsterblichen Shakespeare gebührt am Haus große Aufmerksamkeit.

Das Theater am Schiffbauerdamm ist seit kurz nach seiner Gründung die Heimat des Berliner Ensembles. 1892 wurde es mit Goethes Iphigenie auf Tauris feierlich eröffnet und ist seither Zeuge zahlreicher Meilensteine deutscher Theaterwelt gewesen. Das schlichte und dennoch repräsentative Theaterhaus beherbergt einen glanzvollen Zuschauerraum: Plastisch und dekorativ im barocken Stil ausgestattet, erwartet er seine Gäste auf zwei Rängen mit goldenen Stuckaturen und rotem Gestühl.

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