Stadtkirche St. Marien

Kirchplatz 2, 16278 Angermünde, Deutschland Route planen

Inmitten des historischen Stadtkerns von Angermünde und umgeben von malerischen Fachwerkhäusern erhebt sich die beeindruckende Feldsteinkirche. Die St. Marienkirche beherbergt eine der schönsten Barockorgeln Norddeutschlands, die durch ihre 2.000 Pfeifen eine ganz besondere Klangpracht entfaltet. Das Gotteshaus ist so sowohl für die Gemeinde von Bedeutung, besitzt aber ebenso kunstgeschichtlich und historisch einen großen Wert. Außerdem ist St. Marien mit dem facettenreichen Konzertprogramm auch aus dem kulturellen Leben Angermündes nicht mehr wegzudenken.

Schon im Jahr 1250 wurden die ersten Teile des imposanten Gotteshauses errichtet: Das damals erbaute Kirchengebäude aus Feldstein wurde schon bald zu einer mächtigen hochgotischen Kirche erweitert. Noch heute ist das Feldsteinmauerwerk von damals zu sehen, fast einzigartig in der gesamten Region. Auch der Kirchturm zeugt mit seinen 53 Metern und dem massiven, burgturmartigen Erscheinungsbild von der damals typischen Bauweise. Die mittelalterliche Stadtpfarrkirche mit den Giebeln auf dem gewaltigen Turm und der historischen Bausubstanz ist so eine ganz besondere Rarität.

Im 19. Jahrhundert wurde St. Marien in ihrem Inneren neu ausgestattet. Diese Ausstattung, die sich am Geschmack der damaligen Zeit orientiert, ist auch heute noch ausschlaggebend für das Bild im Kircheninneren. Dezente Grautöne herrschen vor, die in kräftigem Rot gehaltenen Rippen des Gewölbes kommen so besonders gut zur Geltung. Von der ursprünglichen Ausstattung aus dem 14. Jahrhundert ist noch das gotische Taufbecken erhalten. Auch die originale Bemalung von 1526 konnte wieder freigelegt werden.

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