Zwischen Rampe und Reue - Ahmad Mesgarha und Olga Nowikowa

Kötitzer Straße 30
01640 Coswig

Event organiser: Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH, Hauptstraße 29, 01640 Coswig, Deutschland

Tickets

Sofern nicht als "ausverkauft" kommuniziert, Restkarten an der Abendkasse, immer aktuell: www.kultur-coswig.de

Event info

Ahmad Mesgarha (Staatsschauspiel Dresden) spielt,
singt und tanzt sich durch seine Theatererinnerungen.
Er schlüpft in teuflische Rollen, rezitiert und zitiert, sich
selbst und andere. Zum Lachen und zum Heulen.
„Wenn schon sterben dann mit Geigen.“ Da bleibt
kein Auge trocken. Einmal mehr wird er begleitet von
der exzellenten Pianistin und Sängerin Olga Nowikowa
(Triozean). Wechselbad der Gefühle. Selten hat man so viel
Vergnügen gehabt. Er ist ein Scharlatan auf dünnem Eis. Mit ganzem
Herzen halb dabei. Ein kostbarer Lügner, ein armer Hund, ein streunender
Köter. Süchtig nach Applaus. Er ermordet seinen Nachbarn für
ein Lob in der Presse. „Der Verwandlungskünstler war wie immer überzeugend!“
Das zergeht wie Schaum auf der Zunge. Ja, einen einfachen
Grabstein wird er später haben, denkt er sich. Einen Naturstein.
Auf dem nichts weiter stünde als „Bravo.“ Denn bescheiden war er
auch. Vor allem und in erster Linie bescheiden. Unser Multitalent.

Event location

Villa Teresa
Kötitzer Straße 30
01640 Coswig
Germany
Plan route

Als großbürgerliches Landhaus, äußerst prächtig und beeindruckend, präsentiert sich die Villa Teresa in Coswig. Exklusive Kammerkonzerte führen die musikalische Tradition des Hauses fort und machen es zu einem der stilvollsten Veranstaltungsorte der Region. Vor allem für romantische Trauung ist das ehemalige Wohnhaus des weltberühmten Pianisten Eugen d’Abert und seiner Gattin äußerst beliebt.

Im Jahr 1860 wurde die herrschaftliche Villa im klassizistischen Stil inmitten einer traumhaften, naturbelassenen Parkanlage erbaut. Auf dem sagenumwobenen Grundstück bilden alte Ulmen, Linden und Eichen einen schattigen englischen Garten rund um das prächtige Haus, das vor allem Ende des 19. Jahrhunderts glanzvolle Zeiten erlebte. Mit dem Einzug der weltberühmten Pianisten Eugen d’Albert und Teresa Carreno hielt auch die Musik im Landhaus Einzug. Zahlreiche deutsche Musiker sammelten sich hier: Strauss, Brahms, Grieg oder Bechstein ließen ihre Musik schon durch die Räume klingen. Am äußeren Ende des Parks ließ sich der Komponist einen Pavillon errichten, in dem er in Ruhe an seinen Werken arbeiten konnte. Auch ein großer Gartenteich mit Japanischem Teehaus wurde angelegt.

Im Zuge der Restaurierung nach historischen Fotografien entstand im Erdgeschoss ein Kammermusiksaal, in dem exquisite Konzerte und intime Theateraufführungen einen edlen Rahmen erhalten. Eine festliche, ausladende Freitreppe führt direkt vom stilvollen Saal auf eine Terrasse mit Wasserspielen und weiter in den weitläufigen Park. Besonderes Flair erhalten die Räumlichkeiten der Villa Teresa durch die historische Einrichtung: Antikes Interieur, Wandvertäfelungen, Kronleuchter und Stuckaturen verleihen allen Räumen ein ungemein festliches Ambiente.