zum 25-jährigen Bischofsweihejubiläum von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann

Domstraße 43 Deutschland-97070 Würzburg

Tickets ab 10,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Tourist Information Würzburg, Falkenhaus am Markt, 97070 Würzburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Fanie Antonelou | Sopran
Christine Müller | Alt
Jo Holzwarth | Tenor
Florian Götz | Bass

Würzburger Domchor, Mädchenkantorei am Würzburger Dom, Herrenstimmen der Würzburger Domsingknaben, La Banda
Domkapellmeister Christian Schmid | Leitung

Anlässlich des 25-jährigen Weihejubiläums von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann veranstaltet die Dommusik am Samstag, 16. September ein Jubiläumskonzert im Kiliansdom. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Schmid musiziert der Würzburger Domchor, die Mädchenkantorei am Würzburger Dom sowie der Herrenchor der Würzburger Domsingknaben und das Orchester auf historischen Instrumenten La Banda Beethovens Messe in C-Dur und die Sinfonie Nr. 5 in d-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, die sogenannte Reformationssinfonie.
„Von meiner Meße wie überhaupt von mir selbst sage ich nicht gerne etwas, jedoch glaube ich, daß ich den text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden“, so Ludwig van Beethoven über seine erste Messvertonung, der lange unterschätzten Messe in C, mit der er Maßstäbe setzte für die Weiterentwicklung der Messenkompositionen im 19. Jahrhundert. Und das, obwohl die Auftragsarbeit am Hofe Esterházys auf wenig Zuneigung stieß. Das Werk ist in ihrer subjektiv-bekenntnishaften Tonsprache ausgesprochen modern und zukunftsweisend und eröffnet einen bis dahin nicht gekannten, zeitgemäßen Zugang zum Glauben, der noch heute aktuell ist.
Ein Glaubensbekenntnis legte Mendelssohn mit seiner Sinfonie Nr. 5 in d-Moll ab. Sie entstand 1830 als zweite Sinfonie des Komponisten. Da Mendelssohn aber nicht ganz so überzeugt wie Beethoven von seinem Werk war und wie er einem Freund verriet, es am liebsten nicht „aus dem Gefängnis“ seines Notenschranks „entwischen lassen“ wollte, erschien die Sinfonie erst 1868 postum im Druck.
In seinem Werk beschäftigte er sich mit dem Gedankengut der Reformation und bedient sich bei Martin Luther. Mit dem Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“, in welchem die Sinfonie gipfelt, setzt Mendelssohn dem Reformator ein musikalisches Denkmal, weshalb die Sinfonie auch den Beinamen Reformationssinfonie trägt.

Ort der Veranstaltung

Kiliansdom Würzburg
Domstraße 43
97070 Würzburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als eines der herausragendsten Bauwerke seiner Zeit und als viertgrößte deutsche romanische Kathedrale zieht der Würzburger Dom Gläubige wie Touristen gleichermaßen an. Das eindrucksvolle und monumentale Bauwerk ragt mit seiner Doppelturmfassade über den Dächern der Innenstadt empor und bestimmt seit Jahrhunderten die Silhouette Würzburgs.

Fast ein Jahrtausend reicht die Baugeschichte des Doms zurück: 1040 wurde der Grundstein zu der später 105 Meter langen Kirche gelegt und das Gotteshaus dem Heiligen Kilian geweiht. Der Dom zählt gemeinsam mit dem Speyerer Dom zu den bedeutendsten deutschen Bauwerken der Salier. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Basilika spätgotisch umgestaltet und schließlich mit barockem Stuck versehen. Der zweite Weltkrieg ging auch am Dom nicht spurlos vorüber und forderte große Teile der Bausubstanz. Als Erinnerung an die Baugeschichte wurden Elemente der Romanik, Moderne und des Barock beim Wiederaufbau verwendet. Seitdem erstrahlt er lichtdurchflutet in hellen Farben und beherbergt neben der historischen Ausstattung auch zahlreiche moderne Kunstwerke, die die Aktualität des Glaubens hervorheben.

Zum wertvollen Interieur des Doms zählen unter anderem der Taufstein aus dem Jahr 1279 und die einmalige Reihe der hier zu findenden Bischofsgrabmäler, die bis ins Jahr 1190 zurückreichen. Lange Tradition hat im Würzburger Dom auch die Kirchenmusik: Insgesamt 500 Menschen bringen sich hier im Rahmen der Dommusik ein. Vier verschiedene Chöre, zahlreiche exzellente Solisten und die Orgelmusik bereichern nicht nur das geistliche, sondern auch das kulturelle Leben der Stadt. Die Domsingschule und der Dommusikverein haben sich dabei der Förderung der Dommusik in all ihren Facetten verschrieben.