YVONNE, PRINSES VAN BOURGONDIË

von Witold Gombrowicz (BE)  

Karl-Liebknecht-Str. 56
01109 Dresden

Tickets ab 11,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Str. 56, 01109 Dresden, Deutschland

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je 11,00 €

Ermäßigt

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Ermäßigungsinformationen

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Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie Schwerstbehinderte ab 80 Prozent (GdB) und deren Begleitperson.
Empfänger/-innen von Leistungen nach SGB II und XII sowie §1Asylbewerberleistungsgesetz erhalten bei ausgewählten Veranstaltungen freien Eintritt.
Gueltige Berechtigungsnachweise sind erforderlich. Inhaberinnen der „Dresden Card" erhalten 20 Prozent Ermäßigung auf den jeweiligen Kassenpreis (nur Tages- und Abendkasse, kein Vorverkauf).
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Veranstaltungsinfos

Sa 17.11. 21:30 Uhr, So 18.11. 14:45 Uhr, Großer Saal
Eintritt: 11 I 7€

YVONNE, PRINSES VAN BOURGONDIË
von Witold Gombrowicz
Englisch mit deutscher Übersetzung
Stückdauer ca. 100 Min., keine Pause

Im Stück des polnischen Autors Witold Gombrowicz (1904 – 1969) provoziert eine Außenseiterin eine Gesellschaft zu einem hinterhältigen Mordanschlag. Aus dem Nichts taucht Yvonne am Hof König Ignaz’ als Antithese auf zwei Beinen auf: störrisch, wortlos, so dass weder Intelligenz noch Liebenswürdigkeit an ihr zu finden sind, irgendwie hässlich und ohne Ambition. Weil er Lust und die Macht dazu hat, stößt Prinz Philipp das Establishment vor den Kopf und macht Yvonne einen Heiratsantrag: eine kollektive Majestätsbeleidigung. Einen Wimpernschlag später hat die Deplatzierte die Beteiligten mit Verunsicherung und Identitätskrisen infiziert. Und wer könnte den Angriff auf die eigene Souveränität so ohne weiteres verzeihen?

Zusammen mit sieben jungen Schauspieler*innen und inmitten einer kreisrunden Tribüne entfesselt Timeau De Keyser Gombrowiczs böse Komödie. Individuelle Präsenz und Spielweisen des Ensembles werden zum Motor einer ebenso komischen wie beunruhigenden Situation, mit der eine diffuse soziale Gewalt auf den Punkt kommt.

Timeau De Keyser (*1988) studierte Theater an der Kunsthochschule (KASK) in Gent, Belgien. Hier entscheiden die Studierenden erst im Verlauf des Studiums, ob sie ihren Weg ans Theater eher als Schauspieler*innen, Autor*innen oder Regisseur*innen gehen wollen. Gemeinsam mit Simon De Winne und Hans Mortelmans gründete De Keyser 2009 das Kollektiv Tibaldus. „Yvonne“ entstand 2016 als fünfte professionelle Regiearbeit in Koproduktion mit dem Toneelhuis Antwerpen, zu dessen Förderprogramm P.U.L.S. De Keyser gehört.


MIT Simon De Winne, Hans Mortelmans, Eva Binon, Lieselotte De Keyzer, Benjamin Cools, Ferre Marnef, David Van Dijcke

REGIE Timeau De Keyser
KONZEPT & DRAMATURGIE Kollektiv / Collective
BÜHNE & TECHNISCHE LEITUNG Marie Vandecasteele
FOTOS, FILM & DESIGN Pieter Dumoulin
PRODUKTION Tibaldus
KOPRODUKTION Toneelhuis Antwerpen


Das ganze Festivalprogramm, Infos zu den Festival-Parcours & Wege zwischen den Spielstätten auf
www.staatsschauspiel-dresden.de/festivals/fast_forward_18

Eine Veranstaltung des Staatsschauspiels Dresden in Kooperation mit HELLERAU, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Semper Zwei. Mit Unterstützung von: Ostdeutsche Sparkassenstiftung zusammen mit der Ostsächsischen Sparkasse, Förderverein Staatsschauspiel Dresden e.V.

Ort der Veranstaltung

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Karl-Liebknecht-Straße 56
01109 Dresden
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Schon seit über hundert Jahren gehört das Festspielhaus HELLERAU zu den festen Kulturinstitutionen Dresdens. Rund 250 Veranstaltungen finden jährlich hier statt. Die darstellenden Künste Tanz, Theater und Performance bilden dabei den Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit. Auch zeitgenössische Musik und Neue Medien finden im „Laboratorium der Moderne“ einen Platz.

Ursprünglich wurde das Gebäude 1911 als Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen zweier großer Männer erbaut. Durch den Wegbereiter der modernen Architektur Heinrich Tessenow und den Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze. Heute ist es Sitz von HELLERAU – dem Europäischen Zentrum der Künste. Als Bühne der Landeshauptstadt Dresden zählt HELLERAU zu den wichtigsten Zentren zeitgenössischer Künste in Deutschland und sogar Europa.

Das Festspielhaus ist sowohl mit dem öffentlichen Nahverkehr als auch mit dem Privatfahrzeug gut zu erreichen. Es besitzt eine eigene Bus- und Straßenbahnhaltestelle. Für PKWs steht eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung.

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