Yes we tortured some folks! | My name's Tomas Gonzalez and we have 60 min.

Halina Martha Jäkel | Tomas Gonzalez  

Pappelallee 15
10437 Berlin

Tickets ab 16,50 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin, Deutschland

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Ermäßigte Karten erhalten Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner bei Vorlage des entsprechenden Nachweises. Schwerbehinderte erhalten gegen Nachweis ermäßigten Eintritt, für die Begleitperson ist der Eintritt frei. Da nicht alle Veranstaltungen am Ballhaus Ost barrierefrei zugänglich sind, bitten wir um telefonische Voranmeldung unter 030 44 049 250. Sonderpreise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage.

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Veranstaltungsinfos

YES WE TORTURED SOME FOLKS!

Treffen sich Barack Obama, Donald Trump und ein namenloser Sozialist auf der Bühne… Was sich anhört wie ein schlechter Witz, beschreibt die prominente Personage von Halina Martha Jäkels besonderem Ein-Frauen-Programm.
In ihrem politisch-musikalisch-performativen Solo entlarvt sie auf intelligente und gleichermaßen humorvoll-boshafte Art, wie das Phänomen des populistischen Sprechens unsere Wahrnehmung von Politik und Gesellschaft verändert.
Ihre drei Politiker repräsentieren ein politisches Denken, das den Wert des inhaltlichen Arguments durch eine »Inszenierung des Ehrlichen« ersetzt hat. Mögen nun Barack Obama und Donald Trump inhaltlich auch noch so weit auseinanderliegen – beide verkörpern ein politisches Versprechen, das weniger in konkreten Inhalten, sondern in medialer Präsenz begründet ist.
In ihrem Abend verbindet Halina Martha Jäkel performative Show-Elemente mit einer scharfen Darstellung politischer Inhalte und rechtspopulistischer wie auch neoliberaler Rhetorik. Yes we tortured some folks ist eine kluge und höchst unterhaltsame Mischung aus Schauspiel, Musik, Gesang und Artistik mit Physical Theatre-Elementen.

In deutscher Sprache.

Performance: Halina Martha Jäkel
Konzept, Text: Halina Martha Jäkel, Jakob Arnold
Regie: Jakob Arnold
Piano: Max Brackmann
Kostüme: Nathalie Himpel

Eine Produktion von Halina Martha Jäkel.

MY NAME'S TOMAS GONZALEZ AND WE HAVE 60 MIN.

»My name’s Tomas Gonzalez and we have 60 min.« taucht ein in ein Universum aus Popmusik der 80er Jahre, persönlichen Geschichten von kleinstädtischen Schlagersängern, Geständnissen großer Diven und unseren alltäglichen Sehnsüchten nach Ruhm und radikaler Veränderung.
In seiner autofiktionalen Ein-Mann-Show verschmilzt Tomas Gonzalez mit seinen weiblichen Idolen, mit ihren Gesten und ihren Bühnen-Ichs. Ebenso wird er zum Vektor seiner eigenen Biografie und der Sänger*innen, die er traf – ob berühmt oder nicht. Auf diesem Weg dekonstruiert er im Verlauf des Abends die Produktion und Gestaltung von Ruhm und Gefühlen und holt zuletzt das Publikum selbst auf die Bühne.
Tomas Gonzalez‘ Performance ist eine partizipative Karaoke-Session, die die Realität mit den Melodien von Shirley Bassey, Nena, Tina Turner oder Bonnie Tyler auseinandernimmt, bevor sie mit einer Tanzparty endet – oder ausartet.

In englischer Sprache.

von und mit: Tomas Gonzalez
Künstlerische Mitarbeit: Igor Cardellini, Camille Luscher
Produktionsleitung: Désirée Domig

Eine Produktion von K7 Productions in Koproduktion mit Les Urbaines Lausanne. Gefördert durch Ville de Lausanne und Corodis (Commission Romande de Diffusion de spectacles).

Ort der Veranstaltung

Ballhaus Ost
Pappelallee 15
10437 Berlin
Deutschland
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Im Berliner Szene-Viertel Prenzlauer Berg besteht seit 2006 eine Produktions- und Spielstätte der besonderen Art. Im Ballhaus Ost basteln Künstler/innen der Genres bildende Kunst, Gesang, Schauspiel, Tanz, Bühnenbild und Wissenschaft gemeinsam an dem bunt gemischten Programm des Hauses und begeistern das Publikum mit außergewöhnlichen Inszenierungen.

Die Gründer des Ballhauses sind die Performancekünstlerin Anne Tismer, Uwe Moritz Eichler und Philipp Reuter. Die künstlerische Leitung haben seit dem Jahr 2011 die Produzentin und Performerin Tina Pfurr sowie der Dramaturg und Regisseur Daniel Schrader inne. Das Ballhaus legt besonderen Wert auf eine Ausgeglichenheit von und Offenheit für aller Kunstformen und –disziplinen. Das Projektangebot ist dementsprechend gemischter und vielfältiger als in Spielstätten, die sich hauptsächlich einem bestimmten Genre verschrieben haben. Über hundert Veranstaltungen kommen so im Jahr zusammen, die Bandbreite reicht von Ausstellungen über Theaterperformances bis hin zu Festivals. Das Ballhaus Ost bietet auch unbekannteren und jungen Akteuren einen Raum zum Ausprobieren, Produzieren und Performen. Aufgeführt werden viele Eigenproduktionen des Hauses, aber auch Gastspiele namhafter nationaler und internationaler Künstler/innen sind keine Seltenheit.

Ganz nach dem Motto „Die Mischung macht’s“ erlebt man in dem ungewöhnlichen Haus der Künste in der Pappelallee 15 spannende, kurzweilige und vielseitige Unterhaltung vom Feinsten. Auch das „New York Magazine“ war begeistert. Das Ballhaus Ost ist ein echter Geheimtipp für alle Kulturinteressierten.