XLIII. Wissenschaftliche Arbeitstagung - Das Melodram in Geschichte und Aufführungspraxis

Michaelstein 3
38889 Blankenburg

Tickets ab 25,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Michaelstein 15, 38889 Blankenburg, Deutschland

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Konferenzteilnahme

3-Tages-Karte: 9.-11.11.2018

je 25,00 €

3-Tages-Karte (Studenten/Schüler): 9.-11.11.2018

je 15,00 €

Tageskarte 9.11.2018

je 15,00 €

Tageskarte 9.11.2018 (Studenten/Schüler)

je 10,00 €

Tageskarte 10.11.2018

je 15,00 €

Tageskarte 10.11.2018 (Studenten/Schüler)

je 10,00 €

Tageskarte 11.11.2018

je 15,00 €

Tageskarte 11.11.2018 (Student/Schüler)

je 10,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Sofern ein ermäßigter Preis angegeben ist, so wird die Ermäßigung für Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Auszubildende, Bfd/FSJ-Leistende und Arbeitslose nach Vorlage des entsprechenden Ausweises gewährt.

Sie haben noch einen älteren Gutschein direkt aus Michaelstein? Dann bestellen Sie die Karten bitte direkt unter 03944 903015 und brechen die Bestellung an dieser Stelle ab! Reservix kann die Gutscheine aus Michaelstein nicht verrechnen.

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Veranstaltungsinfos

XLIII. Wissenschaftliche Arbeitstagung
Das Melodram in Geschichte und Aufführungspraxis
Michaelstein, 9. bis 11. November 2018

Donnerstag, 08. November 2018

20.00 Uhr KLOSTERFÜHRUNG mit Architektur und Musikausstellung
„KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur“


Freitag, 09. November 2018

10.00 Uhr BEGRÜSSUNG und MUSIKALISCH-LITERARISCHE ERÖFFNUNG
Konzertmelodramen von Franz Liszt, Robert Schumann, Engelbert Humperdinck, Zdeněk Fibich
mit Angehörigen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart


10.45 Uhr REFERATE

Prof. Dr. Günter Schnitzler, Freiburg
„Lenore" von Bürger und Liszt. Zur Intermedialität zwischen Ballade und Konzertmelodram

Prof. Dr. Hartmut Krones, Wien
„… neue Wege der Kunst zu versuchen“. Das Melodram bei Robert Schumann und Franz Liszt

13.45 Uhr Prof. Dr. Klaus Hubmann, Graz
Das „characteristische“ Klavierstück in Wien um 1800. Ein Wegbereiter des Klaviermelodrams?

Dr. Gundela Bobeth, M.A. Berlin/Wien
„… ein passendes Seitenstück zu den schönen Melodramen Bendas“: Friedrich August Kannes populäre Klaviermelodramen im Wiener Kontext

Prof. Dr. Ursula Kramer, Mainz/Darmstadt
Das Melodram am Hof von Hessen-Darmstadt in den 1770er/80er Jahren

Dr. Peter Larsen, Schwerin
„Du musst! du musst! und kostet‘ es mein Leben!“ – Die melodramatischen Abschnitte in Carl Eberweins Schauspielmusik zu Goethes „Faust I“

Prof. Dr. Reinhart Meyer-Kalkus, Potsdam
„Redender Gesang“ – Das Portament der Stimme in Lyrik-Rezitationen und melodramatischer Deklamation um 1800

19.30 Uhr LECTURE DEMONSTRATION

Prof. Susanne Scholz und Prof. Michael Hell, Graz
Georg Bendas „Ariadne auf Naxos“ – Musikalische Gestaltung und Funktion im Vergleich von vier Fassungen


Sonnabend, 10. November 2018

9.00 Uhr REFERATE

Barbara Babic M.A., Wien
Melodram versus mélodrame. Zur Parodie des Melodrams am Beginn des 19. Jahrhunderts

Prof. Dr. Jens Hesselager, Kopenhagen
Between a rock and a hard place: Melodrama and melodrama techniques in early nineteenth century Denmark

Prof. Dr. Katherine Astbury, Coventry
French Melodrama in Paris and the provinces: „La Forteresse du Danube“ as case study

Prof. Dr. habil. Alina Żórawska-Witkowska, Warschau
Zu Melodramen aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Polen unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Werke von Józef Elsner

Dr. Anna Ryszka-Komarnicka, Warschau
Melodrama in the Oeuvre of Karol Kurpiński – as a Genre or Compositional Technique within Opera, Occasional Compositions and Other Smaller dramatico-lyrical Works

14.30 Uhr Prof. Dr. Herbert Schneider, Saarbrücken
Vom „Cabaret artistique“ Aristide Bruants zum Konzertsaal und zur Oper. Die Revolutionierung der musikalischen Deklamation und ihrer Notierung

15.15 Uhr GESPRÄCHSKONZERT

Sprechkünstlerisches Rezitieren im Konzertmelodram
mit Katja Schumann und Cornelia Weiß

16.45 Uhr Prof. Dr. Jobst P. Fricke, Köln
Sprache und Orchesterklang. Wie ist es möglich, dass man beides hört?

Prof. Dr. phil. habil. Uwe Hollmach, München/Halle
Theatralisches Sprechen im Zeitgeist

19.30 Uhr MICHAELSTEINER KLOSTERKONZERT
Verlassen? Auf diesem Felsen?
„Ariadne auf Naxos“ von Georg Anton Benda und Johann Christian Brandes sowie Instrumentalmusik
Szenische Aufführung
Schauspieler und Instrumentalisten der Kunstuniversität Graz
Musikalische Leitung: Susanne Scholz und Michael Hell


Sonntag, 11. November 2018

9.00 Uhr REFERATE

Prof. Dr. Thomas Seedorf, Karlsruhe/Freiburg
Ernst von Possarts Kunst des Sprechens

Prof. Dr. Kathrin Eberl-Ruf, Halle
Das Konzertmelodram bei Richard Strauss: populärer „Gelegenheitsschund“?

Prof. Dr. Friedrich Geiger, Hamburg
Melodramen mit Sprechchor im 20. Jahrhundert

Anne-May Krüger, Basel
„Nicht zum singen bestimmt“ – Zur vokalen Aufführungspraxis von Arnold Schönbergs „Pierrot lunaire“ und Peter Maxwell Davies‘ „Eight Songs for a Mad King“

ca. 13.00 Uhr Abschluss


Stand 20.06.2018 – Änderungen vorbehalten –

Informationen zu Übernachtung und Verpflegung finden Sie hier.
Information about accomodations and meals you can find here.
www.kloster-michaelstein.de

Kontakt:
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt
Kloster Michaelstein
Marina Salomon
Michaelstein15
38889 Blankenburg (Harz)

E-Mail: marina.salomon[at]kulturstiftung-st.de
Telefon:+49(0)3944-90 30 29
Fax: +49(0)3944-90 30 30


Hinweis: Das Konzert während der Tagung ist nicht im Ticketpreis für die Konferenzteilnahme enthalten, bitte zusätzlich erwerben auf: https://kloster-michaelstein.reservix.de/

Ort der Veranstaltung

Kloster Michaelstein
Michaelstein 3
38889 Blankenburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Das Kloster Michaelstein ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik, wo Besucher ehemalige Mönchsgebäude aus der Spätromanik und Gotik bewundern können. Doch nicht nur der schlichte Kreuzgang oder das Refektorium sind Grund für einen Ausflug zum Kloster Michaelstein – viele Veranstaltungen finden hier einen Ort der Entfaltung.

Das Gründungsjahr des Klosters Michaelstein wird auf das Jahr 1146 datiert, einer Urkunde zufolge ist die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg die Gründerin des dem Erzengel Michael geweihten Klosters. Es folgte eine lange wirtschaftliche Blütezeit im Mittelalter, seine Äbte verrichteten geistliche Aufträge der Päpste. Dann suchten Aufstände und Kriege die Anlage heim, der letzte Abt legte 1543 mit der Einführung der Reformation sein Amt nieder. Es wurde eine protestantische Klosterschule eingerichtet, Zisterziensermönche bezogen das Kloster zeitweise erneut während des Dreißigjährigen Krieges. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ein Predigerseminar ins Leben gerufen, nach der französischen Fremdherrschaft und dem Wiener Kongress wurde das Kloster landwirtschaftlich genutzt. Die Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis hat heute ihren Sitz in diesen Räumlichkeiten und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm für ihre Gäste.

Früher wie heute liegt das Kloster Michaelstein abseits des städtischen Lebens in der Idylle am Rande des Harzes. Statten Sie dem Ort einen Besuch ab und lassen Sie sich von der Schlichtheit einer Zisterzienserabtei beeindrucken!