Wundersame blaue Mauer

Wolfgang Alber, Brigitte und Hermann Bausinger  

Klosterhof 2
72218 Wildberg

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Veranstalter: Stadtverwaltung Wildberg, Markstraße 2, 72218 Wildberg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Ein literarisches Schatzkästlein, ein Vademecum, das neben Bekannte viel Unbekanntes – und insbesondere auch Geschichten gegenwärtiger Autorinnen und Autoren enthält. Im Volksmund wird die raue Schwäbische Alb als »Schwäbisch Sibirien« oder des »Teufels Hirnschale« verspottet. Längst aber ist Europas größtes Karstgebiet zwischen Neckar und Donau eine der attraktivsten Ferienlandschaften. Der Band »Wundersame blaue Mauer!« versammelt Erzählungen, Essays und Gedichte aus zwei Jahrhunderten – von Hölderlin bis Hauff, von Uhland bis Mörike, von Johannes R. Becher, Sebastian Blau bis Peter Härtling, von Gerd Gaiser, HAP Grieshaber bis Margarete Hannsmann, Thaddäus Troll, Felix Huby – und auch Uta-Maria Heim, Werner Herzog, Susanne Hinkelbein, Jürgen Wertheimer u.v.a.m.

Ort der Veranstaltung

Kloster Wildberg
Klosterhof
72218 Wildberg
Deutschland
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Das ehemalige Kloster Reuthin ist eng verbunden mit der Geschichte der es umgebenden Stadt Wildberg. So ist es nicht verwunderlich, dass der Fruchtkasten heute das Städtische Heimatmuseum beherbergt. Auch kulturelle Veranstaltungen finden im historischen Gemäuer der Klosteranlage einen stilvollen Rahmen.

Im Jahr 1252 wurde das von einem schwäbischen Adelsgeschlecht gestiftete Dominikanerinnenkloster erbaut und war aus diesem Grund lange Hauskloster der Grafen von Hohenberg. Viele der gut betuchten Töchter dieser Linie traten ins Kloster Wildberg ein und sorgten so nicht nur für genügend Nachwuchs, sondern auch für seine gute wirtschaftliche Situation. Während des Bauernkrieges war Kloster Wildberg Ziel vieler Plünderungen, nur wenig später wurde es im Zuge der Reformation aufgelöst. Bis zur Zerstörung des Hauptgebäudes war das Kloster Klosterhofmeierei.

Die ehemaligen Wirtschaftsgebäude des einst blühenden Klosters beherbergen heute das Wildberger Heimatmuseum. Es ermöglicht einen Rundgang durch die Geschichte der Stadt, aber auch des Klosters. Vor allem die Textilherstellung und die damit verbundene Schäferei, die durch die Klöster im Mittelalter vorangetrieben wurde, bilden einen Schwerpunkt der Sammlung. Daneben zeigt das Museum Exponate zu ländlicher Kleidung, Handwerk und Landwirtschaft.