Würzburger Chorsinfonik - Jules Massenet: Die Heilige Jungfrau

Monteverdichor Würzburg, Jenaer Philharmonie, Matthias Beckert  

Neubaustr. 38
97070 Würzburg

Tickets ab 23,20 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Monteverdichor Würzburg, www.monteverdichor.com, 97070 Würzburg, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Im festlichen Ambiente der Würzburger Neubaukirche präsentiert der Monteverdichor mit der renommierten Jenaer Philharmonie in seinem traditionellen Weihnachtskonzert Massenet großbesetztes Oratorium "Die Heilige Jungfrau" erstmalig in Würzburg. Massenet gilt als Hauptvertreter der lyrischen französischen Opernromantik, komponierte aber auch vier überaus erfolgreiche Oratorien, in denen er sich meist biblischen Frauengestalten widmete. Die Klänge, die er dazu erfand, ein Extrakt aus impressionistischer Klangmalerei und zarter Romantik, brachten ihm den Vorwurf ein, „einem heimlichen und pseudoreligiösen Erotizismus“ zu huldigen.Im Mittelpunkt von „La Vierge“ steht die Mutter Jesu. Im Dialog mit dem Engel Gabriel reflektiert sie entscheidende Stationen in ihrem Leben, die Verkündigung, die Hochzeit von Kana und die Kreuzigung Jesu. Die vierte Szene, Marias Himmelfahrt, kleidete Massenet in ein berückend schönes Magnificat. Maria singt aus weiter Ferne und tröstet die Apostel stellvertretend für die Menschheit. In dieser Schlussapotheose beweist Massenet seine Meisterschaft in der nuancierten Farbgebung und sein Gespür für die psychologische Wirksamkeit einer auf zartester Expressivität angelegten Orchestrierung. Mit hochkarätigen Solisten präsentiert der Monteverdichor Würzburg unter Leitung von Prof. Matthias Beckert seinen Konzertgästen aus Nah und Fern wieder einen besonderen Konzertgenuss und verbreitet festlichen Weihnachtszauber.

Ort der Veranstaltung

Neubaukirche
Neubaustraße 38
97070 Würzburg
Deutschland
Route planen
Bild des Veranstaltungsortes

Die Neubaukirche in Würzburg wurde ab 1586 erbaut und 1591 geweiht, ihren Namen erhielt sie schon bald durch das Volk. Der Renaissancebau wurde nach der Säkularisation profaniert und zu einem Lagerhaus umfunktioniert. Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche wieder für den Gottesdienst hergerichtet, doch nach dem großen Bombenangriff 1945 auf die Stadt wurde sie weitgehend zerstört. Erst in den 1970er Jahren übernahm die Universität den Wiederaufbau und nutzt die Räumlichkeiten seitdem für Kongresse, Tagungen und Konzerte jeglicher Art. Seit 1985 ist die Kirche die Aula der Universität.

Als eine der bedeutendsten Kirchenbauten der Renaissance in Deutschland weist der Turm selbst mehrere unterschiedliche Stile auf. Die Hallenkirche wurde aus rötlichem Ebenheider Sandstein erbaut und besitzt seit 1986 am Ort des ehemaligen Hochaltars nun eine große Konzertorgel.

Die Neubaukirche liegt in der Würzburger Altstadt, unweit vom Main und dem Würzburger Dom. Erreichbar ist sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Straßenbahnlinie 1, 3, 4 und 5 halten in unmittelbarer Nähe an der Station „Neubaustraße“. Ein Umstieg vom Hauptbahnhof ist nicht von Nöten. Der Zugang erfolgt über die Domerschulstraße 16.