Württembergisches Kammerorchester Heilbronn 6. Heilbronner Konzert 2017/2018

Alexander Lonquich // Klavier & Ltg. Anaïs Gaudemard // Harfe  


Tickets ab 15,30 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Moltkestraße 11, 74072 Heilbronn, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

TASTEN-DIRIGENT

Benjamin Britten // „Young Apollo“ für Klavier, Streichquartett und Streichorchester op. 16
Wolfgang Amadeus Mozart // Konzert für Klavier und Orchester G-Dur Nr. 17 KV 453
Claude Debussy // „Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Streichorchester
Joseph Haydn // Sinfonie Nr. 80 d-Moll Hob. I:80

Alexander Lonquich // Klavier & Leitung
Anaïs Gaudemard // Harfe
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn


KONZERTEINFÜHRUNG UM 18.45 UHR
„Die Klavierkonzerte Mozarts und Beethovens sollten als erweiterte Kammermusik aufgeführt werden. Der Pianist befindet sich hier in einem ständigen Dialog mit dem Orchester“, sagt Alexander Lonquich und zelebriert das Prinzip „play and lead“ (Leitung vom Solistenpult) in Mozarts Klavierkonzert Nr. 17 KV 453. Dass dieser künstlerische Austausch auf Augenhöhe nicht nur mit Wiener Klassik funktioniert, zeigen Lonquich und das WKO auch in Benjamin Brittens Paradiesvogel der Konzertliteratur „Young Apollo“ von 1939: Soloklavier, ein aus dem Orchester heraustretendes Streichquartett und Tuttistreicher feuern hier eine Fanfare ab, die klanggewaltig in Kaskaden dahinrauscht. Britten hat den jungen Apoll vor Augen: „Da steht er vor uns – der leuchtende neue Sonnengott, bebend vor strahlender Lebenskraft“.
Für Joseph Haydns Sinfonie Nr. 80 tauscht Alexander Lonquich die Klavierbank gänzlich gegen das Dirigentenpodium aus. Sie steht einigermaßen isoliert im sinfonischen Schaffen Haydns, gehört zu keiner Werkgruppe oder trägt einen charakteristischen Beinamen. Ihre Qualität aber erkannte schon Mozart und programmierte sie neben eigenen Werken in einem Konzert 1785 in Wien.
Wenn ein Pianist am Pult steht, darf Claude Debussy nicht fehlen. Auch wenn das Soloinstrument im „Danse sacrée et danse profane“ die verzaubernde farbenreiche Harfe ist. Sie ist das ideale Ausdrucksinstrument für die harmonische Abenteuerlust, die ihn zum Revolutionär seiner Zeit machte. Gemeinsam mit Alexander Lonquich und Anaïs Gaudemard ehrt das WKO den französischen Komponisten damit in seinem 100. Todesjahr.

Alexander Lonquich
Unter Musikern gilt Alexander Lonquich als Partner, der mit enormer Sensibilität zur Sache geht und stets die große Linie im Auge behält. „Er verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration“ (Die Welt). In den vergangenen Spielzeiten wurde er zum „Artist in Residence“ des NDR Elbphilharmonie Orchesters und des Internationalen Musikfestivals „Prager Frühling“ berufen. Alexander Lonquich gehört als Solist, Kammermusiker und Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmäßig in Japan, den USA, Australien sowie an den wichtigsten europäischen Musikzentren.

Anaïs Gaudemard
Die 1991 geborene Harfenistin Anaïs Gaudemard wurde 2016 mit dem 2. Preis des ARD-Musikwettbewerbs ausgezeichnet und hat sich seitdem in der Musikwelt als eine der vielversprechendsten Solistinnen an ihrem Instrument durchgesetzt.
Anaïs Gaudemard studierte in Lyon und Lausanne. Ihre erste CD mit französischer Harfenliteratur wurde für den International Classical Music Award 2017 nominiert. Seit 2014 ist sie Laureatin der Firmenstiftung Banque Populaire. Das Stipendium ermöglicht ihr, das Harfenrepertoire zu pflegen und durch Kompositionsaufträge stetig zu erweitern.

Ort der Veranstaltung

Kultur- und Kongresszentrum Harmonie
Allee 28
74072 Heilbronn
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Als Hauptspielstätte des „Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn“ und als Veranstaltungsort großer Konzerte oder bedeutender Kongresse ist das Konzert- und Kongresszentrum Harmonie zum größten Veranstaltungsort der Region avanciert.

Die Harmonie kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Nach der Errichtung des Gebäudes im frühen 19. Jahrhundert, einigen Um- und Anbauten in den Folgejahren und der fast vollständigen Zerstörung des Komplexes im zweiten Weltkrieg, wurde 1958 die neue Harmonie eingeweiht. Nach weiteren Umbauten und Renovierungen bietet der große Saal Platz für 2000 Zuschauer und der kleine Saal hat 700 Sitzplätze vorzuweisen. Modernste Konferenztechnik rundet das Angebot des Kongresszentrums ab. Die Veranstalter locken mit einem bunten Programm jährlich mehr als 170.000 Kulturbegeisterte an. Denn hier können Sie Konzerte des „Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn“ genießen, hier machen berühmte Musiker Station, der Kunstverein hat hier seine Ausstellungsräume und es werden regelmäßig Tagungen und Kongresse veranstaltet.

Das Konzert- und Kongresszentrum Harmonie hat für jeden etwas zu bieten. Erleben Sie Veranstaltungen der Spitzenklasse und lassen Sie sich von international gefeierten Stars aus dem Alltag entführen.