Women - Tanz im August - 29. Internationales Festival Berlin

Sasha Waltz & Guests  

Invalidenstraße 3 Deutschland-10115 Berlin

Veranstalter: HAU - Hebbel am Ufer, Stresemannstraße 29, 10963 Berlin, Deutschland

Tickets

Restkarten an der Abendkasse

Veranstaltungsinfos

Zwanzig Tänzerinnen exerzieren gemeinsam mit Sasha Waltz
Rituale von Weiblichkeit und erforschen deren Körperbilder.
Was entsteht, wenn sich Frauen verbinden und verbünden? Und
wie können mit dem Wissen der Vergangenheit neue feministische
Bewegungen entstehen, die einen Geschlechterkampf
hinter sich lassen? Unter anderem inspiriert von Judy Chicagos
ikonischer Arbeit “The Dinner Party” (1979, Brooklyn Museum,
New York) arbeitet die Berliner Choreografin erstmals mit
einem reinen Frauenensemble. In Karl Friedrich Schinkels St.
Elisabeth-Kirche verbindet sich die Live-Performance mit einer
Architektur-Ikone der Stadt und die Tänzerinnen mit dem Publikum,
das sich frei im Raum bewegt.


Together with Sasha Waltz, 20 female dancers engage in rituals
of femininity and explore the body images associated with them.
What happens when women come together and form alliances?
And how can our knowledge of the past inform the development
of new feminist movements which move beyond a battle of the
sexes? Inspired in part by Judy Chicago’s iconic work “The Dinner
Party” (1979, Brooklyn Museum, New York), the Berlin choreographer
is working for the first time with an all-woman ensemble.
In Karl Friedrich Schinkel’s St. Elisabeth Church, the live
performance interacts with one of Berlin’s architectural icons,
as do the dancers with the audience members, who move freely
through the space

Ort der Veranstaltung

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3
10115 Berlin
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Die Berliner St. Elisabeth-Kirche ist heute ein Freiraum für die unterschiedlichsten Arten der Kunst und Kultur. Hier finden eine Reihe von Aufführungen aus den Bereichen Tanz, Theater, moderner wie klassischer Musik, Ausstellungen und vieles mehr statt. Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, hatte die Natur die Ruine 50 Jahre lang für sich beansprucht. Sie ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit 2001 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Karl Friedrich Schinkel entwarf vier Sakralbauten im Zuge des Wachstums Berlins durch die Industrialisierung. St. Elisabeth ist die größte der vier klassizistischen Kirchen und erinnert, trotz des ungewöhnlichen schmucklosen Äußeren für einen Bau dieser Art, an einen antiken Tempel. Geschuldet war dies den wenigen finanziellen Mitteln. Die Hauptfassade besitzt einen Portikus mit sechs Pfeilern im tuskischen Stil. Das Innere der St. Elisabeth-Kirche ähnelt der Konstantinbasilika in Trier, eines der bedeutendsten antiken Bauwerke der Römer in Deutschland.

Außen wie innen besitzt die St. Elisabeth-Kirche ihren eigenen Charme, der bei jedem Event eine sagenhafte Atmosphäre entstehen lässt. Schauen auch Sie vorbei und erleben Sie selbst vielfältige Veranstaltungen in der St. Elisabeth-Kirche!