Wolfgang Amadeus Mozart Requiem KV 626 - Gedenkkonzert anlässlich 100 Jahre Ende des I. Weltkrieges

KONZERTCHOR LEIPZIG, Philharmon. Chor Dresden, Neues Leipziger Barockensemble  

Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig

Tickets ab 20,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: KonzertChor Leipzig e.V., Siedlerweg 9b, 04158 Leipzig, Deutschland

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je 20,00 €

Arbeitslose, Schwerbehinderte ab 50%

je 15,00 €

Schüler, Studenten

je 5,00 €

Rollstuhlfahrer, Schwerbehinderte mit B Ausweis

je 15,00 €

Begleitperson

je 0,00 €

Summe 0,00 €
Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigt für Arbeitslose, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 50 Prozent, Rollstuhlfahrer

Menschen mit Behinderung mit B im Ausweis benötigen ein zusätzliches kostenfreies Ticket für ihre Begleitperson.
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Veranstaltungsinfos

Anlässlich der Kapitulation im Wald von Compiegne am 11.11.1918 veranstalten der KONZERTCHOR LEIPZIG, der Philharmonische Chor Dresden und das Neue Leipziger Barockensemble ein Gedenkkonzert. Sowohl mit der Auswahl der Werke (Arvo Pärt "Da Pacem Domine", Rudolf Mauersberger "Wie liegt die Stadt so wüst", Wolfgang Amadeus Mozart Requiem) als auch des Konzertortes Nikolaikirche zu Leipzig als Ort der gelebten Demokratie legen die Künstler ein Bekenntnis für Frieden und Humanität ab und gedenken mit dem Publikum aller Opfer von Krieg und Gewalt.

Ort der Veranstaltung

Nikolaikirche Leipzig
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig
Deutschland
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Die Nikolaikirche im Herzen der Innenstadt Leipzigs ist die größte Kirche der Stadt und lieferte in der Vergangenheit als Ort der Begegnung immer wieder entscheidende Impulse für das Zeitgeschehen. Hier fand 1539 nicht nur der erste offizielle evangelische Gottesdienst in Leipzig und damit die Einführung der Reformation statt, die Kirche war auch zentraler Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution, die den Mauerfall und die Vereinigung West- und Ostdeutschlands zum Ergebnis hatte.

Die Wurzeln der Nikolaikirche reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Zunächst als romanische Kirche errichtet, wurde sie im 15. und 16. Jahrhundert zu einer spätgotischen Hallenkirche umgebaut. Wichtige Persönlichkeiten der Kirchengeschichte waren Martin Luther und Justus Jonas der Ältere, die in der Nikolaikirche die Reformation einläuteten und Johann Sebastian Bach, der am Karfreitag 1724 hier seine Johannespassion in der Kirche uraufgeführt hatte. Aus den Montagsgebeten, die in den 80er Jahren jede Woche in der Nikolaikirche stattfanden, entwickelten sich die Montagsdemonstrationen, die entscheidend zum Sturz des DDR- Regimes beitragen sollten. Doch nicht nur die Geschichte der Kirche ist beeindruckend: Der Innenraum des Gebäudes besticht durch seine einzigartige Architektur, die im klassizistischen Stil nach den Plänen des Leipziger Stadtbaumeister Johann Carl Friedrich Dauthe gebaut wurde. Besonders markant sind das detailreiche Deckengewölbe und die Kirchensäulen, aus deren Palmenkapitellen Blätter hervorzusprießen scheinen, die den Ansatz zur Decke kaschieren. Der gesamte Raum ist durch die Farbtöne Weiß, Rosa und Hellgrün bestimmt, was der Kirche ein außergewöhnliches und unverkennbares Merkmal verleiht.

Ein Besuch der Nikolaikirche steht bei einem Stadtrundgang durch Leipzig an höchster Stelle.