Wolfgang Amadeus Mozart - Requiem d-moll - ...in frieden - Konzert zur 75-jährigen Zerstörung Kassels

Solisten, Kantorei und Orchester St. Martin, Ltg. KMD Eckhard Manz  

Martinsplatz 5a
34117 Kassel

Tickets ab 15,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Musikbüro St. Martin, Martinsplatz 5 a, 34117 Kassel, Deutschland

Tickets


Veranstaltungsinfos

Die Bitte um Frieden steht im Mittelpunkt des besonderen Konzertes am 21. Oktober. Wir erinnern in diesem Konzert an die Zerstörung Kassels vor genau 75 Jahren und wollen mit diesem Programm innehalten. Zum Einen, um uns an die Zerstörung der Stadt zu erinnern, zum Anderen, um einen hoffnungsvollen Blick nach vorne zu wenden, der die Kraft enthält, Unfrieden und Zerstörung zu überwinden. Die Texte der Engel Lieder von Hosokawa stammen von der jüdischen Autorin Else Lasker-Schüler und schlagen einen Bogen über die politische und äußere Zerstörung hin zu religionsbedingten Entfremdungen und Gewalt. Ein Programm für gestern und heute!
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart, Requiem d-moll, KV 626, Chor, Orchester und Solisten
Samuel Barber, Agnus Dei, Chor a capella
Toshio Hosokawa, Drei Engel Lieder, Sopran und Harfe solo
Solisten:
Anna Nesyba - Sopran
Ulrike Schneider - Alt
Rolf Sostmann - Tenor
Thomas Schütz - Bass

Ort der Veranstaltung

Evangelische Martinskirche Kassel
Martinsplatz 5
34117 Kassel
Deutschland
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Seit über 500 Jahren gehört die Martinskirche unverkennbar zum Stadtbild Kassels. Als größte Kirche der Stadt beherbergte die Martinskirche schon das kirchliche Begleitprogramm der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Damit tritt neben ihrer immensen religiösen Bedeutung als Predigtstätte des Bischofs von Kurhessen-Waldeck auch ihr kultureller Wert als Ausstellungs- und Konzertraum zutage.

Im 14. Jahrhundert wurde mit der Entstehung des Stadtteils Freiheit eine neue Kirche nötig, bereits 1462 konnte die Weihe stattfinden. Beim tragischen Einsturz des Gewölbes nur einige Jahre nach der Fertigstellung wurde ein Neubau notwendig, der aus den zahlreichen Mitteln finanziert wurde, die Kassel durch Pilgerfahrten einnahm. Die so charakteristischen Türme der Martinskirche wurden im Zuge der gotischen Umgestaltung 1889 errichtet und sind seitdem, gemeinsam mit der Wilhelmshöhe, eines der Wahrzeichen Kassels. Innerhalb der Hallenkirche finden sich zahlreiche Gräber der hessischen Landgrafen, darunter auch das besonders prachtvolle Philippswandgrab. Dem zwölf Meter hohen Grabmal verdankt das Gotteshaus seine besondere Bedeutung als Grabkirche. Dem Landgrafen Philipp und seiner Gattin Christine sind zudem zwei lebensgroße Porträtstatuen gewidmet.

Von jeher gehört die Musik zu einem der Schwerpunkte der Martinskirche. Bereits seit dem Mittelalter ist St. Martin kirchenmusikalisches Zentrum der Stadt und kommt dieser Tradition nach wie vor mit großer Leidenschaft nach. Auch als renommiertes Zentrum für Neue Musik in der Kirche hat sich die Martinskirche einen Namen gemacht. Der Dialog zwischen Kirche und Kunst wird dabei durch ein abwechslungsreiches Kulturprogramm aus Konzerten, Ausstellungen oder speziellen Theaterinszenierungen in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Kassel vorangetrieben.