Who cares? Schreibende zwischen Kreativität und Elternschaft - Antonia Baum, Ralf Brönt, Anke Stelling

I am not. Feminismus in Literatur, Kultur und Gesellschaft  

Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

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Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart, Deutschland

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Ermäßigungsinformationen

"ermäßigter Preis": Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arthaus-, Kulturgemeinschafts- und Gedokausweis

"halber Preis": MItglieder des Trägervereins Literatur- und Medienhaus Stuttgart sowie der Freunde Literaturhaus Stuttgart e.V.

Bitte beachten Sie, daß die Ermäßigungsnachweise beim Einlaß kontrolliert werden.
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Veranstaltungsinfos

Moderation: Carolin Callies

Schreiben ist Obsession, Hingabe, Inspiration – und eine einsame Tätigkeit. Was passiert aber mit der Kreativität, wenn ein Kind ins Leben tritt? Wenn das "Zimmer für sich allein" (Virginia Woolf), das es dafür so dringend braucht, abhandenkommt? Die wenigen Frauen, die der literarische Kanon versammelt, sind kinderlos. An ihnen – wie an ihren männlichen Gegenübern – hat sich das Bild des Künstlers gefestigt, der außerhalb des Alltäglichen steht, dem etwas Mythisches oder Genialisches anhaftet. Elternschaft dagegen ist „gesteigerte Alltagsroutine“, so die Literaturkritikerin Ursula März. Schreibende Frauen verstoßen per se gegen weibliche Stereotypen. Sie gehen in die Öffentlichkeit, wollen gehört und gelesen werden. Die Schriftstellerin und Journalistin Antonia Baum schreibt in ihrem Essay "Stillleben" mit entwaffnender Ehrlichkeit über die Veränderungen, die ein Kind für alle Lebenslagen bedeuten kann. Die Schriftstellerin Anke Stelling geht in ihrem neuesten Roman "Schäfchen im Trockenen" der Frage nach, wer für wen und was verantwortlich ist, und der Autor Ralf Bönt ruft in seinem Manifest "Das entehrte Geschlecht“ den Männern ihr Recht auf ein "karrierefreies Leben" zu. Die drei kommen dabei auch ins Gespräch über Produktionsbedingungen des Schreibens heute: Was wird aus dem eigenen Selbstverständnis als Künstler*in, wenn der Beruf prekär zu werden droht?

Ort der Veranstaltung

Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart
Deutschland
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Das durchweg hochklassige Programm des Literaturhauses Stuttgart sorgt seit Jahren für ein treues und begeistertes Publikum. Das Angebot reicht von Lesungen über Tagungen und Literaturnächte bis zu Schreibwerkstätten für Jugendliche.

2001 eröffnete W.G. Sebald das Literaturhaus. Seitdem weiß das architektonisch ansprechende Haus von sich zu überzeugen. Ob Zusammenkünfte mit Experimentalkünstler Terje Dragseth oder Nachtgespräche mit Hanns-Josef Ortheil – das Literaturhaus Stuttgart hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. Ein besonderer Bestandteil des Literaturhauses ist die kreative Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Schulklassen. Kurse zu Prosa, Lyrik, Reportage, Drama, Comic und Rap werden neben Fortbildungen für Lehrer angeboten. Wie kaum eine andere Kulturinstitution versteht sich das Literaturhaus darauf, den Dialog zwischen Generationen und verschiedenen Nationalitäten herzustellen. Kein Wunder also, dass diverse Projekte der Veranstalter mit dem Zukunftspreis ausgezeichnet wurden. Der Schmelztiegel der neueren Literatur ist in Stuttgart verankert.

Erleben Sie die hohe Kunst der Sprache und Literatur in den einzigartigen Räumlichkeiten des Literaturhauses. An dieser Location führt für Literaturbegeisterte kein Weg vorbei. Genießen Sie unvergessliche Momente und lassen Sie sich vom vielfältigen Programm aus dem Alltag entführen – es lohnt sich!