Whiskey Shivers

Holzstraße 28
80469 München

Tickets ab 14,20 €

Veranstalter: Missmilla GmbH, Holzstraße 28, 80469 München, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Whiskey Shivers sind eine Band mit großartig talentierten und sehr unterschiedlichen Musikern, die schon ein stückweit anders sind als die traditionelle Bluegrass-Welt. Da geht es ihnen sehr ähnlich wie ihren “Labelmates” von The Dead South, mit denen sie übrigens am 22. August bei ihr einzigen Deutschland-Show in diesem Jahr am 22. August in Hamburg ihre D-Premiere feiern werden. Die Washington Post beschreibt sie als „apocalyptic Americana“ und NPR nennt ihre Musik „frenetic bluegrass with a punk spirit” und beides trifft es ziemlich gut.

Der Bluegrass-Tradition folgend enthielten die ersten Alben der Band noch ziemlich viele Cover einiger Klassiker in ihrem etwas atypischen Bluegrass-Gewand. Auf dem neuen, fünften (!) Album “Some Part of Something” fühlt die Band sich nun aber endlich immer wohler mit eigenen Songs und so sind die Cover dann eher die Ausnahmen, wobei sie diese einfach lieben wie man bei ‘Friday I’m In Love’ (The Cure) und ‘True Love (Will Find You In The End)’ (Daniel Johnston) hören kann.

Natürlich geht es auch bei den Whiskey Shivers primär um ihre Live Sows – barfuss, ärmellos und schwitzig ist nicht nur Sänger und Geigen-Master Bobby Fitzgerald, der selten ohne Lächeln spielen kann. „All right! Let’s kick this thing in the face!” bellt er, wenn die Band mit ihren Streichinstrumenten in atemberaubender Geschwindigkeit loslegt – dabei mage s etwas klischeehaft klingen, aber spätestens beim zweiten Song wird man sein eigenes Lächeln nicht mehr los. Natürlich ist e seiner solchen Band furz- (sorry)egal, ob sie nun im Garten auf einem BBQ, in einem Punkrock-Schuppen oder auf einem Musikfestival spielen.

“Whiskey Shivers isn’t just the five of us on stage, it’s everybody in the room,“ so Fitzgerald. „We try to bring everybody into the moment and get them to realize there’s no wall between us and the crowd. We’re all in this together, and we’re all here to have a good time. We’ll do our best to facilitate it, but it takes all of us to make it happen. When you start to feel that, you can’t help but feel a little attachment and become invested in the show. You realize, ‚Oh, I’m here to have good time too!’”

Die Bandmitglieder konnten sich mit ihrer “crazy” Ausstrahlung sogar in einem nicht eben zielgruppen-affinen Film wie “Pitch Perfect 3”, der im Dezember in die Kinos kam, einschleichen. Dabei spielten sie sich zum einen natürlich als Whiskey Shivers selbst, aber darüber hinaus verausgabten sie sich auch gleich als Schauspieler. Es mag vielleicht etwas komisch für eine Bluegrass-Band klingen, aber das große Kino scheint der perfekte Platz für sie zu sein, die schon immer den etwas anderen Weg zu ihrem Erfolg genommen haben. Eine ungewöhnlich charismatische Band mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die vor allem für ihr Horrorfilm-inspiriertes Video zu ‘Cluck Ol’ Hen’ gefeiert wurde. Trotz aller Freude und Spielfreude wollen sie uns sicher nicht vorgaukeln, dass das Leben immer nur auf der Sonnenseite stattfindet. So sind ihre Songs oft schwermütig mit den nicht untypischen Bluegrass-Thematiken: Arbeit, Schmerz, Sünde, Leid und Tod. Dem gegenüber scheint ihre Musik in krassem Kontrast. Sie laden ihre Songs mit der Energie des Punkrocks auf und kombinieren das mit ihrer düsteren Komik und dehnen das Bluegrass-Genre weiter denn je. „We’re all going through shit all the time. We recognize that life’s tough,“ sagt Fitzgerald. „We try to write songs that recognize the hard times that we all share. When you put your problems out on the table where everyone can see them, it doesn’t really have the same power over you any more, and you can start to acknowledge it, separate yourself from it, and go on with your life.”

Diese Art der musikalischen Ehrlichkeit brachte dieses Quintett aus diversen kleinen Städten zusammen nach Austin, Texas, wo die Whiskey Shivers in Form von Kontrabassist Andrew VanVoorhees aus Prineville, OR, Bobby Fitzgerald (Gesang, Fiddle) aus Dundee, NY, James Gwyn (Waschbrett) aus Meridian, MS, Jeff “Horti” Hortillosa (Gesang, Gitarre) aus Middlesboro, KY und James Bookert (Banjo) aus Georgetown,TX zusammen fanden.

Fitzgerald konstatiert, dass es manches Mal unmöglich ist, dieses Energielevel auf Tour Tag für Tag durchzuhalten: “Well, it can seem that way, up until the moment the show starts,” sagt er. “We could have a really tough day, driving through bad weather on no sleep, feeling like shit, the sound is terrible, or whatever else is going on that day. And then as soon as we start playing, it all just kind of falls away. All of the sudden we’re having a good time again, and the momentum carries itself. That’s why we’re doing this, because we love it.”

Support: PR Newman

***präsentiert von: Radio Feierwerk

Ort der Veranstaltung

Milla Club
Holzstraße 28
80469 München
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Klein hat sie angefangen, die Milla in München. Mittlerweile stehen aber so gut wie jeden Abend Künstler der verschiedensten Genres auf der Bühne des kleinen Lokals, gelegen im angesagtesten Viertel Münchens, das Glockenbachviertel. Das Ambiente des Live-Clubs ist einzigartig. Ein langer schmaler Raum (früher lief hier ein Bach entlang) ist ausgestattet mit alten Polstersofas und rustikalen Holzbänken und das Bier könnte auch mal kippen, denn alles ist leicht schräg.

Schräg. Das beschreibt die Milla eigentlich perfekt und das ist, was die Gäste an dieser Lokalität so lieben. Auf die Idee einer solchen Bar kommt auch nicht irgendwer. Nein, Gerd Baumann (Musiker und Komponist), Peter Brugger (Sportfreunde Stiller) und Till Hofmann (Betreiber des Münchner Lustspielhauses) sind die Initiatoren der Milla. Bei so viel Prominenz kann es dann schon mal vorkommen, dass die Schöpfer selber mal auf der Bühne stehen und ein bisschen rum experimentieren.

Die Milla hat Charakter und ist so ganz anders als die anderen Bars und Clubs in München. Und genau das macht sie so besonders und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie erreichen die Milla am besten mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Von der Tram- und U-Bahnhaltestelle „Sendlinger Tor“ bzw. „Fraunhoferstraße“ sind es nur wenige Gehminuten in die Holzstraße.