Weimarer Bläserquintett: Von der Klassik zur Moderne

Weimarer Bläserquintett  

Schloss 1
35037 Marburg

Tickets ab 22,00 €
Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Marburger Musikfreunde e.V., Leopold-Lucas-Str. 35a, 35037 Marburg, Deutschland

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Einheitskategorie

Normalpreis

je 22,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 16,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 11,00 €

Student/in der Philipps-Universität

je 5,50 €

Konzert + Transfer

Normalpreis

je 27,50 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 22,00 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 16,50 €

Student/in der Philipps-Universität

je 11,00 €

Konzert + Menü

Normalpreis

je 55,00 €

Vereinsmitglieder/Schwerbehinderte

je 49,50 €

Schüler/Studierende/Auszubildend

je 44,00 €

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Veranstaltungsinfos

Tomo Jäckle – Flöte
Frederike Timmermann – Oboe
Sebastian Lambertz – Klarinette
Stephan Schottstädt – Horn
Jacob Karwath – Fagott

***TRANSFER ZUM SCHLOSS***
Für dieses Konzert wird bei Erwerb der entsprechenden Eintrittskarten-Kategorie ein Transfer vor und nach dem Konzert bereitgestellt. Die Sammeltaxen fahren pünktlich 45 Minuten vor Konzertbeginn am Firmaneiplatz ab und im Anschluss an das Konzert wieder dorthin zurück. Leider ist es nicht möglich, auf zu spät gekommene Konzertbesucher zu warten. Abfahrt ab Schloss (Bushaltestelle „Schloss“): jeweils 20 Minuten nach Konzertende.

***MENÜ IM BÜCKINGSGARTEN***
Bei Erwerb der Ticketkategorie "Konzert & Menü" erhalten Sie zusätzlich zur Konzertkarte ein Abendessen im Innenbereich des Restaurants Bückingsgarten. Von 17 bis 19 Uhr wird Ihnen dort ein Drei-Gänge-Menü serviert. Getränke sind im Preis nicht inbegriffen.

***PROGRAMM***
Wolfgang A. Mozart: Die Zauberflöte KV 620, Ouvertüre (bearb. von Joachim Linckelmann)
Elliot Carter: Bläserquintett
Joseph Haydn: Divertimento B-Dur (bearb. von Harold Perry)
György Ligeti: Sechs Bagatellen für Bläserquintett
Anton Reicha: Bläserquintett F-Dur op. 88 Nr. 6

***DAS WEIMARER BLÄSERQUINTETT***
Bereits 2006 erzielte das Weimarer Bläserquintett 2006 einen 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. 2010 unterstrich das Ensemble seine Qualität und wurde beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler ausgezeichnet.
Die fünf jungen Musiker Tomo Jäckle (Flöte), Frederike Timmermann (Oboe), Sebastian Lambertz (Klarinette), Stephan Schottstädt (Horn) und Jacob Karwath (Fagott) gaben bereits 2002 mit der Teilnahme am Bundeswettbewerb Jugend musiziert ihr Debüt – und das mit hervorragendem Erfolg: Ihnen wurde ein 1. Preis mit Höchstpunktzahl zuerkannt. Die weitere intensive Zusammenarbeit ermöglichte es ihnen 2004 auch auf internationaler Ebene beim European Music Prize for Youth in Dubrovnik mit einem 1. Preis ausgezeichnet zu werden. Ferner würdigte die Jury auch das hervorragende Zusammenspiel mit dem Sonderpreis Special Prize for Best Performance. Im Jahr 2005 folgte ein 3. Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Interlaken.
Seither konzertiert das Ensemble auf bedeutenden Podien, dazu zählen Auftritte u. a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, der Essener Philharmonie und dem Herkulessaal München. Darüber hinaus war das Quintett bereits bei zahlreichen Festivals und renommierten Kammermusikreihen wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozartfest Würzburg, dem Zermatt Festival – wo es u. a. gemeinsam mit dem Scharoun Ensemble Berlin konzertierte –, dem Marler Debüt und den Traunsteiner Sommerkonzerten zu Gast. Die Konzerttätigkeit ergänzend arbeitete das Ensemble bei Rundfunkaufnahmen und Live-Mitschnitten über die Jahre regelmäßig mit den Anstalten des BR, SWR, WDR und MDR etc. zusammen und brachte 2012 seine Debüt-CD „Weimarer Bläserquintett – Ein Konzerterlebnis“ heraus. Auch auf internationaler Ebene hinterlässt das Quintett seine Spuren. So folgten die fünf jungen Musiker bereits mehreren Einladungen des Goethe-Instituts bzw. des Auswärtigen Amts mit Konzerttourneen nach Indien, Südkorea und Rumänien. Überdies runden zwei Tourneen auf dem luxuriösesten Kreuzfahrtschiff der Welt – der MS Europa – sowie Konzerte z. B. beim Bundespräsidenten das exklusive Spektrum an Verpflichtungen ab. Es ist dem Weimarer Bläserquintett ebenfalls eine Berufung, sein über Jahre der gemeinsamen Arbeit erworbenes Wissen an die folgenden Generationen weiter zu geben. So ergänzen die Musiker ihr Wirken um regelmäßig stattfindende Akademien, Kurse und Masterclasses. Gefördert wird das Quintett von der Deutschen Stiftung Musikleben.

Foto: Holger Widert

Ort der Veranstaltung

Landgrafenschloss Marburg
Landgraf-Philipp-Straße 1
35037 Marburg
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.

Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.

Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.