Warum Frida eigentlich Frieda hieß

Markus Stricker und Micha Schad ( Wendrsonn)  

Siemensstr. 11
70469 Stuttgart

Tickets ab 13,00 €

Veranstalter: Theaterhaus Stuttgart e.V., Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart, Deutschland


Veranstaltungsinfos

Pressetext Frieda:

„Warum Frida eigentlich Frieda hieß" ist eine künstlerische Annäherung an ein Vermächtnis. Eine einzigartige Inszenierung, die es in dieser Form noch nie gab.
Eine beeindruckende Collage aus Feldpostbriefen, Tagebucheinträgen, Zeitungsmeldungen, Musik und Geschichtsdarstellung.
Wilhelm Grübele aus Unterweissach, bei Backnang, Familienvater, Landwirt und Frontsoldat im 1. Weltkrieg, hatte ein ganz besonderes Anliegen. Er bat seine Kinder, Enkel und Urenkel, alle seine Feldpostbriefe, Postkarten und Fotografien aus dem 1. Weltkrieg aufzubewahren, als Mahnung wider das Vergessen und gegen den Irrsinn des Krieges.
Es ist ein Glücksfall, dass sein Testament die Zeit überdauerte. Der Schriftverkehr zwischen ihm und seiner Frau Pauline ist weit mehr als ein emotionales Zeitdokument. Es ist ein historischer Schatz, der es uns ermöglicht einen schonungslosen Einblick in eine längst vergangene Zeit zu erhaschen, die erschreckend aktuell ist.
Manuela Stricker, Urenkelin, liest aus den Briefen von Wilhelm und Pauline und lüftet auch das Rätsel um den Vornamen ihrer Großtante Frida. Es ist so, als ob Wilhelm, Pauline, Frida, Luisle und Gottlieble mitten unter uns wären. Ihre Stimmen finden wieder Gehör. Es werden unsichtbare Bande geknüpft. Ein Link in die Vergangenheit - eine intime Interpretation der vor über hundert Jahren in Sütterlin verfassten Hoffnungen, Sorgen und Ängste.
Mitglieder der Living History Gruppe Süddeutsches Militär e.V., eine der renommiertesten musealen Darstellungsgruppen, machen authentisch und hautnah den mörderischen Alltag eines Frontsoldaten im 1. Weltkrieg erlebbar.
Markus Stricker und Micha Schad von Wendrsonn, der erfolgreichsten Mundartband im Südwesten, spielen Lieder aus der Zeit und Jürgen Hestler, Studiendirektor und Vorsitzender des Heimatverein Weissacher Tal, recherchierte in mühsamer Kleinstarbeit, Meldungen und Zeitungsartikel aus der Zeit von 1914-1918.
"Warum Frida eigentlich Frieda hieß" ist eine eindringliche Mahnung für den Frieden, "weil Friede das Schönste und Wichtigste für alle Menschen ist" wie Wilhelm Grübele unermüdlich beteuerte.

Ort der Veranstaltung

Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
Deutschland
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Bild des Veranstaltungsortes

Ein einziger Ort, der Kunst, Kultur und Sport verbindet – Dieser Traum ist 1985 mit der Gründung des Theaterhaus Stuttgart e.V. wahr geworden! Seit 2003 ist der Sitz in den ehemaligen Rheinstahlhallen nahe dem Pragsattel im Norden Stuttgarts. Dort sucht das Theaterhaus Stuttgart mit seinen vier Veranstaltungshallen, dem Glashaus und der Sporthalle europaweit nach seinesgleichen.

Pro Jahr sind mehr als 300.000 Besucher bei Veranstaltungen aller Art anzutreffen: Theater, Tanz, Shows, Konzerte, Comedy, Kabarett, Lesungen, Kongresse, Sportevents… Zudem richtet das Theaterhaus seit 1987 jährlich die Theaterhaus Jazztage aus, sowie seit 2015 biennal das COLOURS International Dance Festival. Mit dem Theaterhaus Schauspielensemble und der Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart erfreut sich das Veranstaltungshaus zweier ausgezeichneter und erfolgreicher Ensembles.

Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art und inzwischen ein einzigartiges Kulturzentrum.