Wagner für Kinder: Tristan und Isolde

Tschaikowskiplatz 1 Deutschland-01796 Pirna OT Graupa

Tickets ab 14,00 € Ermäßigung verfügbar

Veranstalter: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH, Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland

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Normalpreis

je 14,00 €

Ermäßigungsstufe 1

je 10,00 €

Ermäßigungsstufe 2

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Preise inkl. Mwst. zzgl. Versand- und Servicegebühren

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsstufe 1 gilt für Schüler ab 17 Jahren, Studenten, Schwerbeschädigte; die Ermäßigungsstufe 2 gilt für Kinder/Schüler 7-16 Jahre; Kinder bis 6 Jahre und die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhalten freien Zutritt. Diese Eintrittskarten sind nur über die Vorverkaufsstellen der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH erhältlich.
Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
Tageskasse zzgl. 2 Euro pro Ticket.
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Veranstaltungsinfos

Am Sonntag, den 27. August 2017 findet die Wiederaufführung der diesjährigen Premiere „Tristan und Isolde für Kinder“ statt. Mit „Tristan und Isolde“ kommt nun auch Wagners siebentes und giftigstes Musikdrama als Kinder-Fassung auf die Bühne der Richard-Wagner-Stätten im Jagdschloss Graupa.

Ein Zaubertrank macht „Tristan und Isolde“ zum berühmtesten Liebespaar der Operngeschichte. Das Stück spielt in Irland und Cornwall, auf hoher See, in Schlössern und Burgen. Könige, Ritter und Knappen bevölkern die Bühne, zu einer Musik, die verführt und in die Irre führt.

Am Beginn der 60-minütigen Aufführung steht eine kindgerechte Einführung in die Welt des Musiktheaters mit Vorstellung der Sänger und ihrer Rollen. Die Pianistin Irina Roden illustriert die für Kinder geschriebene Fassung der Oper am Flügel. Sänger der Semperoper und der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ präsentieren die schönsten Passagen aus Tristan und Isolde. Dabei werden Asena Aktop als Isolde, Yi Zhi als Tristan, Martin Schubert als König Marke und Anna Semenow als Brangäne zu erleben sein. Die Chorszenen werden vom Kammerchor der Anna-Magdalena-Bach-Grundschule aus Leipzig gesungen.

Ebenso wie die Aufführungen von „Lohengrin“ und „Der Fliegende Holländer“ soll auch diese Kinderoper jungen Hörern die Ohren für klassische Musik öffnen. Alle Kinder aus dem Publikum sind eingeladen, mitzumachen.

Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren.

Ort der Veranstaltung

Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Deutschland
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Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.